Konzert unterstützt Erhalt von Schloss Senden:
Partystimmung auf der Beletage

Senden -

Mit handgemachter Musik aus den 60er und 70er Jahren begeistere das Duo „Contenders“ die Zuhörer auf Schloss Senden. Das Konzert hatten Mathias Ferger und Guido Passmann organisiert.

Montag, 30.10.2017, 13:10 Uhr

Glücklich und zufrieden mit dem Konzert waren nicht nur die Musiker, sondern auch die Organisatoren Guido Passmann (l.) und Mathias Ferger (r.) sowie die Zuhörer.
Glücklich und zufrieden mit dem Konzert waren nicht nur die Musiker, sondern auch die Organisatoren Guido Passmann (l.) und Mathias Ferger (r.) sowie die Zuhörer. Foto: Felix

Ausgelassene Stimmung herrschte am Samstagabend beim Konzert der „Contenders“ im Schloss Senden. Das Versprechen der Organisatoren Mathias Ferger und Guido Passmann „außergewöhnliche Musiker erleben zu dürfen“ wurde mehr als erfüllt. „ Da fliegt euch gleich eine Stimme um die Ohren“, kündigte Ferger zur Begrüßung der Gäste an.

Nicht nur der Gesang von Jay Nash an der Gitarre, auch die zweite Stimme des begnadenden Schlagzeugers Josh Day, verzauberten das Publikum. Da wurden Erinnerungen wach an Keller-und Clubpartys in den 60er und 70er Jahren, als Pete Seeger, Arlo Guthrie und andere Größen bei vielen der Zuhörer zum Standard im Platten-Regal gehörten. Der Charme des Schlosses mit Kerzenlicht und schummriger Ausleuchtung, machte die Atmosphäre nahezu perfekt.

Wer bei „Call Me The Lucky One“ einer Komposition von Jay Nash, gespielt auf der Blues-Harp und einer Gibson Southern Jumbo aus dem Jahre 1946, nicht an Neil Youngs „Heart of Gold“ dachte, hatte diese Zeit des Easy Living nicht erlebt.

Mit den immer wiederkehrenden Themen in ihren Liedern, über unglückliche Beziehungen, Sehnsucht nach Frieden und Freiheit und der einen, einzigen „Road“ die aus der Ferne zurück in die Heimat führt, fein abgestimmt im „Old-Nashville-Sound“, präsentierten sich die beiden Protagonisten, als waschechte Country-Folk und Bluegras Spezialisten.

Der Aufforderung Jay Nashs zum Mitsingen einiger einfacher Refrains und in der Pause doch das eine oder andere Getränk zu sich zu sich zu nehmen, „To save the castle“ folgten die Fans ausnahmslos. Und so wurde das Konzert übergangslos zu einer stimmungsvollen Party. Die Begeisterung teilte auch Bürgermeister Sebastian Täger. „Es ist doch sehr schön, so etwas erleben zu dürfen!“

„Wir sind eine Non-Profit-Initiative. Der Erlös des Konzertes geht komplett in die Renovierungsarbeiten des Schlosses“, erzählte Ferger am Rande der Veranstaltung. Er hatte schon vor einigen Monaten ein Konzert an dieser Stelle organisiert und bedankte sich bei der Gelegenheit besonders beim Freundeskreis Schloss Senden für die Unterstützung.

Der Organisator, selbst leidenschaftlicher Musiker, hatte vor zwei Jahren Josh Day bei einem Konzert kennengelernt und im Rahmen der diesjährigen Europatournee der „Contenders“ war es ihm gelungen, das Duo nach Senden einzuladen.

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