Unternehmer-Frühstück bei der Graute GmbH:
Vernetzung stärkt Sendens Wirtschaft

Senden/Bösensell -

Die Sendener Wirtschaftsförderung verbucht beachtliche Erfolge. In den vergangenen Monaten konnten insgesamt sieben Unternehmen für eine Ansiedlung in der Gemeinde gewonnen werden.

Samstag, 11.11.2017, 12:11 Uhr

In der lockeren Atmosphäre des Unternehmer-Frühstücks erläuterte Bürgermeister Sebastian Täger (l.) die Wirtschaftspolitik der Gemeinde Senden.
In der lockeren Atmosphäre des Unternehmer-Frühstücks erläuterte Bürgermeister Sebastian Täger (l.) die Wirtschaftspolitik der Gemeinde Senden. Foto: sff

Weltweit werden die von der Graute GmbH hergestellten Maschinen für die Produktion von Vliesstoffen eingesetzt. Am Freitag hatte das im Südfeld ansässige Unternehmen allerdings eine ganz andere und zudem rein lokale Ausstrahlung: Vertreter von 55 ortsansässigen Betrieben fanden sich dort zum Unternehmer-Frühstück ein, zu dem die Wirtschaftsförderung Senden eingeladen hatte.

„Als Gemeinde pflegen wir den kurzen Draht zu den Betrieben, weil wir wissen möchten, was sie bewegt und welche Hilfestellungen wir ihnen gegebenenfalls zur Verfügung stellen können. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung den Unternehmern die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und besser kennenzulernen“, erläuterte Sebastian Täger im WN-Gespräch. Darüber hinaus sieht der Bürgermeister für Senden eine gute Zukunfts-Chance, die aus der Vernetzung von Gewerbe und Wirtschaftsförderung erwächst: Das positive Image spreche sich überörtlich in Unternehmerkreisen herum und beflügele die Ansiedlung von Betrieben sowie die Standorttreue ansässiger Firmen.

Diesbezüglich konnten die Wirtschaftsförderer Melanie Baßenhoff und Niklas Esser in den vergangenen Monaten beachtliche Erfolge verbuchen. Denn folgende Betriebe haben sich neu angesiedelt beziehungsweise sind im Bau oder haben zumindest Grundstücke in Senden erworben: Fenster- und Türen-Manufaktur Rincklake van Endert, Schuh-Fachgroßhandel Potthoff, Gastroservice Remuß, Ingenieurteam Butzek (ITB), Reinigungstechnik Kirchhoff, Fliesen Brück sowie Gartenbau Leonardt und Büttner.

Baßenhoff und Esser nutzen gestern Morgen die Gunst der Stunde, um aktuelle Projekte der Sendener Wirtschaftsförderung vorzustellen. So sollen sämtliche Kommunikationsträger der Gemeinde, wie zum Beispiel Homepage, Broschüren, Schriftbögen und die zurzeit entstehende Senden-App, ein modernes und vor allem einheitliches Erscheinungsbild erhalten. Die Umsetzung soll Anfang 2018 erfolgen. „Die Gemeinde soll als Markenzeichen wahrgenommen werden“, sagte Esser – auch mit Blick auf den interkommunalen Wettbewerb um Gewerbeansiedlungen und Zuzüge. Ferner wurden das Baustellen-Marketing für die Maßnahmen im Ortskern sowie das Projekt Ökoprofit (Förderprogramm für betriebliches Umweltmanagement) erläutert.

Graute-Geschäftsführer Norbert Höltker nutze die Gelegenheit, um den Gästen Einblicke in sein Unternehmen zu gewähren.

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