Schloss Senden bekommt neuen Haupteingang:
Zutritt zur Beletage würdig gestaltet

Senden -

Gemeinsam mit den Tischlern Tischler Christian Kiesow und Falk Guntrum haben Miriam Gayer und Paula Glück von der Jugendbauhütte eine neue (vorläufige) Haupteingangstür für Schloss Senden gebaut.

Donnerstag, 30.11.2017, 14:11 Uhr

In Zusammenarbeit mit den FSJlerinnen Paula Glück (r.) und Miriam Gayer haben die Tischler Falk Guntrum (l.) und Christian Kiesow eine neue Hauoteingangstür für Schloss Senden gebaut.
In Zusammenarbeit mit den FSJlerinnen Paula Glück (r.) und Miriam Gayer haben die Tischler Falk Guntrum (l.) und Christian Kiesow eine neue Hauoteingangstür für Schloss Senden gebaut. Foto: sff

Rechtzeitig zum hereinbrechenden Winter und vor der Veranstaltung „Gemeinsamer Advent“ am 16. und 17. Dezember verfügt die Beletage von Schloss Senden über einen ansprechenden Eingang. Die neue (vorläufige) Außentür, die gestern installiert wurde, ist zwar nicht stilecht, jedoch zweckmäßig und stabil.

Dafür haben die Tischler Christian Kiesow und Falk Guntrum gesorgt, die eigens für dieses Projekt der Jugendbauhütte aus Wiesbaden beziehungsweise aus Romrod in Hessen angereist waren – mit ihrer rollenden Schreinerwerkstatt und viel Enthusiasmus. Beim Bau sowie beim Einsetzen der 2,5 mal 1,5 Meter großen Flügeltür wurden die Fachleute am Mittwoch und Donnerstag von den FSJ-lerinnen Miriam Gayer und Paula Glück tatkräftig unterstützt.

„Mit der neuen Haupteingangstür möchten wir das Erscheinungsbild des Gebäudes würdig gestalten, es winterfest machen und vor Vandalismus schützen. Gleichzeitig möchten wir den jungen Leuten den Herstellungsprozess einer Tür vermitteln“, erklärte Kiesow.

Finanziert werden die Arbeiten zum Teil von der Jugendbauhütte, einem Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und von der Ingeborg und „Gottfried Kiesow-Stiftung“, die von den Eltern von Christian Kiesow gegründet wurde.

Die Ingeborg und Gottfried Kiesow-Stiftung ist eine Stiftung innerhalb der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Ihr Schwerpunkt ist die Förderung, Beratung und Fortbildung von Bauherren, Architekten und Handwerkern im Bereich der Denkmalpflege sowie die Förderung denkmalgerechter Instandsetzung und der Erhalt der Denkmale. Ein besonderer Aufgabenschwerpunkt besteht darin, junge Menschen an den Kulturerhalt heranzuführen und sie für den Denkmalschutz zu gewinnen.

„Seit 2016 unterstützt Christian Kiesow die Projektseminare der Jugendbauhütte Westfalen am Schloss Senden. Beim Seminar im Mai 2017 hat er mit Freiwilligen begonnen, die Tür zu vermessen und aufzuzeichnen. Im Oktoberseminar wurden dann die ersten Einbauarbeiten erledigt“, berichtet Bernhard Avalone, Leiter der Jugendbauhütte Soest. Die „Freiwillige“ Paula Glück ist bei der Firma Restaurierung Hellbrügge in Ascheberg beschäftigt. Miriam Gayer ist im Betrieb Restaurierung Schmelter in Münster im Einsatz.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5323487?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F166%2F
Nachrichten-Ticker