Neue Trauerhalle
Junge Talente bereichern Planung

Ottmarsbocholt -

Kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte steuern FH-Studenten bei der Planung der neuen Trauerhalle für Ottmarsbocholt bei. Viel Hingabe haben die angehenden Architekten in ihre Entwürfe gesteckt, die positiv aufgenommen wurden.

Donnerstag, 15.02.2018, 20:02 Uhr

Ihre Modelle, Animationen und Zeichnungen einer Trauerhalle für Ottmarsbocholt stellten die angehenden Architekten im BWO-Clubheim vor.
Ihre Modelle, Animationen und Zeichnungen einer Trauerhalle für Ottmarsbocholt stellten die angehenden Architekten im BWO-Clubheim vor. Foto: di

Es ist kein gewöhnliches Bauwerk, weshalb für dessen Entstehung auch kein gewöhnlicher Weg gewählt wird. Ottmarsbocholt soll eine neue Trauerhalle bekommen. In die Planung des Projektes fließen Ideen und Konzepte von angehenden Architekten ein. Die Studenten der FH Münster stellten ihre Entwürfe am Donnerstag im BWO-Clubheim beziehungsweise im Foyer der Sporthalle vor.

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Ortstermin geht Entwürfen voraus

29 Angehörige der Münster School of Architecture (MSA) hatten sich seit dem Start des Wintersemesters unter der Führung des Lehrbeauftragten Christian Schmitz und unter anderem mit Berthold Ellertmann als Tutor mit der Aufgabenstellung befasst. Konkrete Anforderungen, einen Eindruck vom neuen Standort und von den Befindlichkeiten der Nutzer erhielten die Studierenden beim Ortstermin am 16. November.

Entwürfe für die Trauerhalle Ottmarsbocholt

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  • Auf reges Interesse stießen Ausstellung und Präsentation der Entwürfe, die angehenden Architekten der FH erstellt hatten.

    Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di
  • FH-Studenten präsentierten kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte für die neue Trauerhalle in Ottmarsbocholt. Foto: di

Überraschend professionelle Präsentation

Was seitdem auf Papier, auf Computern (teils als ganze Clips) und als Modell entstanden ist, davon waren die vielen Gäste regelrecht „geflasht“. Bürgermeister Sebastian Täger äußerte sich „schwer beeindruckt“ von der geballten Kreativität in Sachen Form und Funktion. „Gute Arbeiten“, lautete das Resümee, das der Vorsitzende des Gemeindeentwicklungsausschusses, Gerd Gebauer, zog. Als „wunderbar“ umschrieb mit Josef Rave ein Ottmarsbocholter den Fundus von Ideen und Gestaltungsansätzen, der den gesamten Vormittag über präsentiert wurde.

Die haben sich wirklich viele Gedanken gemacht.

Patrick Alfs, Vorsitzender des Bezirksausschusses

Auch Patrick Alfs, Vorsitzender des Bezirksausschusses, zeigte sich auf Anfrage sehr angetan. „Die haben sich wirklich viele Gedanken und viel Mühe gemacht.“

Das Niveau der vorgestellten Arbeiten ließ die Gäste wohl fast vermuten, an einem Post-Graduierten-Kolloquium oder einem Brainstorming unter Baumeistern teilzunehmen.

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Viele Ideen und breites Spektrum

Dabei war das Spektrum denkbar breit, wie sich die Architekten in spe der Aufgabenstellung näherten: Das Team Laura Gersabeck und Franziska Gläser verzichtete beispielsweise auf Fenster, versah das Gebäude aber mit einem Spalt, durch den Licht fällt; vier große Türen erinnerten an Kutschdurchfahrten an Adelshöfen und wurden auch so benannt. Je nachdem, wie weit die Türen (Tore) geöffnet oder geschlossen werden, lasse sich der Grad der Privatheit einer Trauerfeier steuern. Das „Schroffe und die Bedrängnis“ des Todes greifen Aleksandra Samoletova und Wiebke Krüger mit ihren kubischen, modular angeordneten Betongebäuden auf, in deren Inneren Holz einen Kontrapunkt setzt. Auf Tageslicht und den Verlauf der Sonne haben Leonard Glattkowski und Celina Büscher ihre Planung ausgerichtet. Sie geben „ihrer“ Trauerhalle auch einen Raum für Begegnung, weil zur Beisetzung Menschen zusammenkommen, die sich lange nicht trafen.

Weshalb die jungen Talente so viel Hingabe investierten: Es sei für sie ein „Ansporn“ gewesen zu wissen, dass es um ein echtes Vorhaben handelt, das die Bevölkerung herbeisehnt, und Hirnschmalz nicht in ein reines Luftschloss-Bauen für die Hochschulmappe fließt.

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