Vermittlungsstelle der Kammer eingeschaltet
Rechnung fällt jetzt geringer aus

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Ein weiterer Hausbesitzer, der sich nach einem Sturmschaden über die Höhe der Handwerker-Rechnung grämte, hat die Vermittlungsstelle der Kammer eingeschaltet. Den Hinweis darauf fand er in einem WN-Artikel.

Montag, 19.02.2018, 19:02 Uhr

Über eine Dachdecker-Rechnung ärgerte sich ein Hausbesitzer.
Über eine Dachdecker-Rechnung ärgerte sich ein Hausbesitzer. Foto: Wilfried Gerharz

Beim sich Wundern und Grämen beließ es ein WN-Leser nicht, der sich durch den Bericht „Auf den Sturm folgt der Ärger“ animiert sah, eine Handwerkerrechnung genauer in den Blick zu nehmen und auf Änderung zu pochen. Der Bewohner des Walskamp hatte ebenfalls Folgen von „Friederike“ an seinem Haus beseitigen lassen.

Mit dem Betrag, den eine Dachdeckerfirma fürs Beheben eines kleinen Schadens verlangte, wollte sich der Wahl-Sendener nicht abfinden. Den Hinweis auf die Vermittlungsstelle bei der Handwerkskammer , den der WN-Artikel enthalten hatte, griff der selbstständige Kaufmann auf.

Das Ergebnis seiner Intervention: Der Unternehmer verzichtete auf ein Drittel seines ursprünglichen Rechnungsbetrags. Was aber nicht damit gleichgesetzt werden darf, dass der Handwerker einräumt, dass seine ursprüngliche Forderung unangebracht gewesen sei. Das betont der Chef des Betriebs in seinem Schreiben, mit dem er auf die Moderation der Vermittlungsstelle reagiert. Dort heißt es, der Zeit- und Arbeitsaufwand zur Klarstellung und Rechtfertigung sei für ihn zu kostspielig, weshalb die Firma sich darauf einlasse, auf einen Teil der in Rechnung gestellten Kosten zu verzichten.

Den WN-Leser aus dem Walskamp interessiert es weniger, ob der Dachdecker sich weiter im Recht wähnt. Der Hausbesitzer sieht sich jedoch darin bestärkt, dass es sinnvoll ist, die Einrichtung der Handwerkskammer einzuschalten.

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