Premiere der Laienspielschar Bösensell
Totgeglaubte Ehefrau stiftet Unruhe

Bösensell -

Die Darsteller der Laienspielschar Bösensell glänzten bei der Premiere der turbulenten Komödie „Bloß ´ne Veerdelstunn“. Darin taucht eine für tot erklärte Ehefrau auf und bringt die Pläne des Witwers durcheinander.

Montag, 05.03.2018, 16:03 Uhr

Turbulent und unterhaltsam ging es bei der Komödie „Bloß ´ne Veerdelstunn“ zu, mit der die Bösenseller Laienspieler ihr Premierenpublikum begeisterten.
Turbulent und unterhaltsam ging es bei der Komödie „Bloß ´ne Veerdelstunn“ zu, mit der die Bösenseller Laienspieler ihr Premierenpublikum begeisterten. Foto: Carina Wübels

Am Hochzeitstag von Klaus Denker (Martin Niehoff) hat seine Haushälterin Wanda Holtfreter (Sigrid Zeller) einiges zu tun. Während sie versucht, das Wohnzimmer aufzuräumen, erzählt sie dem Publikum der Laienspielschar Bösensell die Vorgeschichte zu dem, was sich auf der Bühne nun in drei Akten zuträgt: Vor fünf Jahren wurde Klaus Denker Witwer, seine Frau Monika (Carolin Hüls) kam angeblich bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Nun möchte der Fabrikant seine Freundin Verena (Mirjam Henke) heiraten.

Wanda ist in alle Familiengeheimnisse eingeweiht und erinnert sich gern Monika zurück. Verena hingegen hat bei ihr und auch bei Anni, der Schwiegermutter in spe (Christa Offermann), keinen guten Stand. Ausgerechnet am Hochzeitstag kommt Versicherungsvertreter Udo Fickbohm (Bastian Löchte) ins Haus der Denker. Er möchte über die Lebensversicherung von Monika sprechen. Verena sieht ihre große Chance gekommen und bereitet sich fix für die Trauung mit Klaus vor. Plötzlich steht die totgeglaubte Monika auf der Matte. Ihre Schwiegermutter und Wanda fallen prompt vor Schreck in Ohnmacht. Als sie sich erholt haben, planen die drei, wie Monika ihren Klaus zurückerobern kann, ist er doch gerade im Begriff Verena zu heiraten.

Turbulente Verwicklung auf der Bühne

Zurück vom Standesamt, erlebt allerdings erstmal Klaus sein blaues Wunder: Die von seiner neuen Frau geplanten Hochzeitsreise ist wesentlich umfassender als angenommen. Klaus kommt aus den Überraschungen nicht heraus. Seine Monika ist zurück, und er ist mehr als froh. Nur, wie soll er das Verena beibringen?

Laienspieler Bösensell feiern Premiere

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  • Glänzen mit ihrer turbulenter Inszenierung: die Laienspieler Bösensell. Foto: Carina Wübels
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  • Glänzen mit ihrer turbulenter Inszenierung: die Laienspieler Bösensell. Foto: Carina Wübels
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  • Glänzen mit ihrer turbulenter Inszenierung: die Laienspieler Bösensell. Foto: Carina Wübels
  • Glänzen mit ihrer turbulenter Inszenierung: die Laienspieler Bösensell. Foto: Carina Wübels
  • Glänzen mit ihrer turbulenter Inszenierung: die Laienspieler Bösensell. Foto: Carina Wübels

Klaus weiß sich nicht mehr zu helfen, beide Frauen zerren an seinen Nerven. So inszeniert er einen Unfall, in der Hoffnung, erst einmal Zeit und Ruhe zu gewinnen. Doch das scheint ihm nicht vergönnt – Monika hat die fünf Jahre Abwesenheit nicht allein verbracht. Ihr Gefährte Arnold Weissenegger (Matthias Evels) steht vor der Tür und möchte sie zurück. Damit ihr Klaus nicht in Eifersucht verfällt, soll Fritz Schneider (André Vogelsang) ihn ablenken. Der Schlamassel scheint perfekt.

Doch was hat das alles mit dem Titel des Stücks „Bloß ´ne Veerdelstunn“ zu tun? Den Zuschauern des Familiennachmittags am Samstag gefiel das überraschende Ende der modernen Komödie. Manchmal muss man doch etwas genauer hinsehen und seine Sinne beisammen halten, stellt Klaus Denker stellvertretend für das Publikum fest.

Laienspieler als bewährtes Team

Die acht Laiendarsteller sind ein schon bewährtes Team auf der Bühne bei „Temme“. Diese Harmonie und Vertrautheit kommt auch beim Publikum an. Hauptakteur Martin Niehoff präsentierte seine Rolle sympathisch und souverän. Ebenso sicher und mit der jeweils passenden Prise Dramatik agierten die Damen im Hause Denker. Carolin Hüls, Mirjam Henke, Sigrid Zeller und Christa Offermann setzten ihre Charaktere mit Mimik und Gestik auf der zwei geteilten Bühne, einmal Büro und einmal Wohnzimmer, ins richtige Licht. Bastian Löchte, Matthias Evels und Andre Vogelsang sorgten mit ihren Auftritten für heiteres Gelächter und gaben der Geschichte entscheidende Erkenntnisse und Wendungen. Regisseur Heinz Vogelsang konnte sich gemeinsam mit den Darstellern und dem Team hinter den Kulissen über eine gelungene Premiere freuen.

Zum Thema

In den kommenden Wochen stehen noch sechs Spieltermine auf dem Plan. Restkarten sind noch für alle Vorstellungen vorhanden. Eine telefonische Reservierung ist unter '  0 16 3/627 08 68 möglich. Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor der Vorstellung.

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