Ruderverein Senden feiert 25-jähriges Bestehen
Erster Steg entstand aus drei Türen

Senden -

Aus bescheidenen Anfängen hat sich der Ruderverein Senden dank Gemeinschaftssinn, Eigenleistungen und weitsichtiger „Politik“ in den vergangenen 25 Jahren enorm entwickelt. Heute zählt er rund 110 Mitglieder und verfügt über alle (Ruder-)Bootstypen.

Dienstag, 05.06.2018, 18:36 Uhr

Sein erstes Domizil bezog der Ruderverein im ehemaligen Schiffsmuseum. 2000 wurde mit viel Eigenleistung der Bau des heutigen Bootshauses begonnen.
Sein erstes Domizil bezog der Ruderverein im ehemaligen Schiffsmuseum. 2000 wurde mit viel Eigenleistung der Bau des heutigen Bootshauses begonnen. Foto: Ruderverein

Boote werden vom Auftrieb des Wassers getragen. Doch damit ein Ruderverein auf Dauer „oben auf schwimmt“, reicht dieses Phänomen nicht aus. Zusätzlicher „Auftrieb“ ist notwendig: durch handfestes Anpacken der Mitglieder, weitsichtige Vorstandsarbeit und Gemeinschaftssinn. Von alledem wird der Ruderverein Senden seit nunmehr 25 Jahren getragen. Dieses Jubiläum wird am Samstag (9. Juni) im Kreise der 110 Mitglieder, der Freunde und Gönner gefeiert.

Dabei fing am 23.  März 1993 alles ganz bescheiden mit 13 Mitgliedern an. Erstes Domizil war eine Teilhalle des ehemaligen Schiffsmuseums von Käpt‘n Hellmuth Klapp . „Den ersten Bootssteg haben wir damals aus drei alten Bautüren selbst zusammengetackert“, erinnert sich Karl Ordelheide , der gemeinsam mit Annette Benduhn-Mertz und Hermann Löchte die Initiative zur Vereinsgründung ergriffen hatte. Später wurde an der 500 Meter entfernten Wendebucht die erste „echte“ Steganlage installiert. Möglich wurde das dank einer Anschubfinanzierung der Gemeinde Senden, die auch bei der Einrichtung und beim Kauf des ersten Neubootes „Steverstern“ half. „Das Boot leistet heute noch seinen Dienst. Weitere, zum Teil reparaturbedürftige Boote, wurden damals von anderen Vereinen erworben“, berichtet Wolfgang Surres, der die Geschicke des Vereins als Vorsitzender leitet.

Ruderverein Senden feiert Jubiläum

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„Absaufen“ oder sich mit voller Kraft neu in die „Riemen“ legen: Vor dieser Entscheidung stand der Ruderverein im Jahr 2000: „Der Eigentümer des Schiffsmuseums hatte uns wegen Eigenbedarf gekündigt. Wo bleibt wir ? Diese Frage war damals strittig und führte zunächst zu einem personellen Umbruch und dann zu einem Neuanafang am heutigen Standort“, sagt Surres, der damals das Vereins-Ruder in die Hand nahm.

Erneut mit „großer Unterstützung der Gemeinde“, so der Vorsitzende, wurde das benötigte Grundstück erworben. Die damals rund 80 Sportler des Vereins mutierten dort zu Handwerkern und leisteten unter der Leitung von Richard Riemer, Jürgen Heimsath und Wolfgang Surres rund 2500 Arbeitsstunden beim Bau des Bootshauses und der Gestaltung des Umfeldes. „Die gemeinsam Arbeit hat zusammengeschweißt. Es sind echte Freundschaften entstanden“, betonen Surres und Ordelheide unisono.

Wichtig sei stets die Jugendarbeit gewesen. So entstand beispielsweise vor 15 Jahren über die Lehrer Lilo Werth und Raphael Utermann die Zusammenarbeit mit dem Joseph-Haydn-Gymnasium und die Gründung einer Ruder-AG. Zwei Jahre später saß auch die von Lehrer Claus Fischer betreute Ruder-AG der Geschwister-Scholl-Realschule mit im Boot. Seit 2010 treten beide Schulen alljährlich bei einer Regatta auf der „Sendener Kanal-Meile“ gegeneinander an. Vorbild dazu war das „Boat Race“ auf der Themse zwischen den Universitäten Oxford und Cambridge.

„Gerade im Jugendbereich müssen wir mit der Zeit gehen, allein schon wegen der veränderten Schulzeiten“, weiß Orgelheide. Darum werde das Training flexibel per WhatsApp organisiert. Doch es gibt auch feste Zeiten: samstags ab 10.30 Uhr, sonntags ab 10 Uhr, dienstags von 18 bis 20 Uhr und donnerstags von 18 bis 20 Uhr. Es stehen alle Bootstypen zur Verfügung: vom Einer bis zum Achter, für Breitensportler und für Regatta-Ruderer. Neulinge sind jederzeit willkommen.

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