Ruderverein Senden feiert 25-jähriges Bestehen
Start als wilde 13 auf dem Wasser

Senden -

Der Ruderverein Senden feierte seinen 25. Geburtstag. Zum Jubiläum würdigte Bürgermeister Sebastian Täger den Einsatz der 13 ersten „Verrückten“, die den Verein aus der Taufe hoben.

Sonntag, 10.06.2018, 14:12 Uhr

Mit Gästen aus benachbarten Vereinen sowie Bürgermeister Sebastian Täger und dessen Vorgänger Alfred Holz feierten Sendens Ruderer ihren Club-Geburtstag.
Mit Gästen aus benachbarten Vereinen sowie Bürgermeister Sebastian Täger und dessen Vorgänger Alfred Holz feierten Sendens Ruderer ihren Club-Geburtstag. Foto: hha

Auf europäischer Ebene trat 1993 der Binnenmarkt in Kraft, sportliches Highlight des Jahres in Deutschland war der Meistertitel Werder Bremens – doch ein weitaus größeres Ereignis bestand für die örtlichen Rudersportler in der Gründung des Rudervereins Senden.

Den 25. Geburtstag des Vereins feierten ungefähr 50 Ruderbegeisterte aus Senden und Umgebung am Samstag bei strahlendem Sonnenschein mit Grillen, Kaffee und Kuchen. Die Geselligkeit stand dabei definitiv im Fokus: Jung und Alt genossen das entspannte Zusammensein, und Rudertrainer feierten fröhliche Wiedersehen mit ihren Schützlingen, denen sie vor 20 Jahren die Technik vermittelten. „Das Rudern und die Leidenschaft für den Sport verbinden“, betonte der Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Surres. Denn nicht nur enge Freundschaften, sondern sogar auch eine Ehe entstanden zwischen den mittlerweile 110 Mitgliedern des Rudervereins.

Natürlich ist es ein sehr großer Wunsch, dass der Verein noch größer wird.

Vorsitzender Wolfgang Surres

Es dürften mehr sein. „Natürlich ist es ein sehr großer Wunsch von uns, dass unser Verein noch größer wird“, schilderte Surres. Problematisch sei jedoch, dass viele Jugendliche neben der Schule kaum noch Zeit für Vereinssport haben und es eine gesellschaftliche Tendenz gebe, sich lieber im Fitnessstudio zu ertüchtigen als sich einem klassischen Verein anzuschließen, um dort gemeinsam zu trainieren.

Gemeinschaftssinn und Engagement prägen den Verein

Gemeinschaftssinn, Engagement und Leidenschaft machen den Sendener Verein aber aus: So wurde beispielsweise auch das Bootshaus an der alten Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals, das mittlerweile vom Renn-Einer bis zum großen Achter für jeden Ruderbegeisterten das richtige Boot enthält, mit großem Einsatz und Anstrengung in Eigenarbeit mithilfe von 30 Sattelschleppern in 2500 Arbeitsstunden erbaut.

Anerkennung für dieses ambitionierte Projekt bekamen die Rudersportler am Samstag auch von ihren Besuchern: „Ich möchte den 13 verrückten ersten Mitgliedern des Rudervereins meinen Respekt zollen“, lobte Bürgermeister Sebastian Täger die Urgesteine des Vereins. „Der Ruderverein ist mittlerweile eine wichtige Größe in der Sendener Vereinswelt“, betonte Täger.

Zeichen der Verbundenheit: Christoph Marxen aus Lüdinghausen übergibt Wolfgang Surres eine Feuerschale mit dem Emblemen der beiden Vereine.

Zeichen der Verbundenheit: Christoph Marxen aus Lüdinghausen übergibt Wolfgang Surres eine Feuerschale mit dem Emblemen der beiden Vereine. Foto: hha

Freundschaftliche Bande in die Nachbarschaft

Auch die Gäste von den Rudervereinen in Lüdinghausen und Münster kamen nicht mit leeren Händen - Udo Weiss vom Ruderverein Münster schenkte seinen Sendener Kollegen eine bewegliche Statue eines Ruderers und Christoph Marxen als Vertreter des Lüdinghauser Vereins überreichte zum 25. Geburtstag als Zeichen der Verbundenheit eine Feuerschale mit den Emblemen der beiden Vereine. „Wir werden hier immer mit offenen Armen aufgenommen, bleibt alle so, wie ihr seid“, brachte Marxen die jahrelange Freundschaft der benachbarten Vereine auf den Punkt.

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