Umgestaltung des Bösenseller Schulhofes
Flohmarkt-Erlös mästet Sparschwein

Bösensell -

Kinder, Eltern und Kollegium möchten den Pausenhof der Bösenseller Grundschule attraktiver und kindgerechter gestalten. Dazu wurde bei einem Flohmarkt ein erster Betrag für das Sparschwein erwirtschaftet. Weiter Aktionen sind in der Pipeline.

Dienstag, 03.07.2018, 17:20 Uhr

Stellvertretend für die Schule nahm Rektorin Susanne Robers (r.) mit einigen Kindern die Spende aus den Händen von Sigrid Zeller (l.) undJanina Krüger entgegen.
Stellvertretend für die Schule nahm Rektorin Susanne Robers (r.) mit einigen Kindern die Spende aus den Händen von Sigrid Zeller (l.) und Janina Krüger entgegen. Foto: sff

Die Anschubfinanzierung für die angestrebte Umgestaltung des Bösenseller Schulhofes ist im Sparschwein: Gemeinsam überreichten am Dienstag Janina Krüger , Vorsitzende des Fördervereins, und Sigrid Zeller vom Arbeitskreis Schulhofgestaltung 676,05 Euro an Rektorin Susanne Robers . Bei der jetzt offiziell übergebenen Spende handelt es sich um den beim Flohmarkt am 16. Juni erwirtschafteten Erlös aus Standgebühren, Cafeteria, Stuhlverkauf und Spenden. Als weitere Aktionen sollen ein Sponsorenlauf sowie ein Adventsmarkt mit Cafeteria folgen, kündigten Krüger und Zeller an.

„Auch der Förderverein sammelt schon. Denn wir versuchen möglichst viel Kapital selbst zu erwirtschaften, um die Gemeindekasse mit unserem Vorhaben nur so stark wie eben nötig zu belasten“, erklärte Robers. Dazu werde der Förderverein auch aktiv auf mögliche Sponsoren zugehen, ergänzte Krüger.

Neben finanziellen Mitteln stellt die Schulgemeinde eine Menge geistiges Kapital zur Verfügung: Im laufenden Schuljahr haben Kinder, Eltern und Kollegium viele Ideen zusammengetragen, aus denen ein Vorentwurf entstanden ist (WN berichteten). Er sieht eine Einteilung des Schulhofes in Ruhe- und aktive Bereiche vor. Dazu sind unter anderem ein kleines Fußballfeld, eine Kletterstrecke, schattenspendende Bäume und eine Zone zum Chillen angedacht. All diese Wünsche hat der Landschaftsarchitekt Klaus Ebler (ehrenamtlich) in einem professionellen Plan festgehalten. Das Projekt sei auch schon mit Vertretern des Sendener Bauamtes und des Schulamtes besprochen worden, so die Rektorin. Nach den Sommerferien werde im Schulausschuss soll im Haupt- und Finanzausschuss über das Projekt beraten und entschieden werden. „Wir hoffen, dass 2019 genau geplant werden kann und die Umsetzung der Schulhofgestaltung dann auch beginnt“, sagt Robers.

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