Neues Umkleidegebäude für den VfL Senden
Finanzierungsfrage geht in Verlängerung

Senden -

Das Neubauprojekt von Umkleiden im Sportpark geht voran. Bei der Verteilung der Kosten hofft der VfL Senden auf die „Verlängerung“.

Freitag, 06.07.2018, 06:00 Uhr

Gerd Buchholz, Vorsitzender des VfL Senden.
Gerd Buchholz, Vorsitzender des VfL Senden. Foto: di

Gerd Buchholz dürfte die Begegnung im Rathaus gespürt als Unentschieden werten. Denn der VfL-Vorsitzende ging nicht als Verlierer vom Platz, hatte sich aber dennoch mehr erhofft. Buchholz und der Architekt Bernd Sparenberg stellten im Haupt- und Finanzausschuss am Mittwochabend die Pläne für ein neues Umkleidegebäude vor.

Sie stießen auf Wohlwollen bei den Kommunalpolitikern. An der Notwendigkeit, das Bestandsgebäude zu ersetzen, hegten weder Verwaltung noch Politik Zweifel. „Es macht keinen Sinn, da noch einen Cent reinzustecken“, sagte Bürgermeister Sebastian Täger.

Wo Buchholz keinen Treffer landete, war die Verteilung der Lasten bei dem 540 000-Euro-Projekt. Dem verbalen Dribbeln, den Anteil des Vereins an den Kosten auf 20 statt 25 Prozent zu drücken, erteilte der Mannschaftskapitän des stärksten Politiker-Teams eine Absage. Sascha Weppelmann, Sprecher der CDU-Fraktion, betonte: „Alle Vereine müssen gleich behandelt werden.“ Es gelte, eine Linie einzuhalten.

In der „Verlängerung“ könnte der VfL aber vielleicht doch noch bei 20 Prozent landen. Dazu müsste der Verein Angebote von Firmen einholen, die bekunden, dass sie unter den marktüblichen Preisen bleiben, um den Sportclub zu unterstützen. Die Differenz zu den vom Bauamt ermittelten Kosten würden dann dem Eigenanteil des Vereins zugeschlagen.

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