Erzieherinnen richten „Huxburg“ für 44 Kinder gemütlich ein
Neue Kita ist pünktlich startklar

Senden -

Die neue DRK-Kita Huxburg startet mit 44 Mädchen und Jungen in drei Gruppen in das neue Kindergartenjahr. Termingerecht zum 1. August überreichte Architekt Sascha Werth die Schlüssel an DRK-Geschäftsführer Reinhold Wallkötter und Kita-Leiterin Martina Lange.

Mittwoch, 01.08.2018, 19:30 Uhr

Das Team um Martina Lange (2.v.l.) macht die neue DRK Kita Huxburg gemütlich, damit sich die Kinder ab 20. August sofort wohlfühlen können.
Das Team um Martina Lange (2.v.l.) macht die neue DRK Kita Huxburg gemütlich, damit sich die Kinder ab 20. August sofort wohlfühlen können. Foto: sff

Möbel schleppen, putzen, Regale und Schubladen einräume statt Kinderbetreuung standen am Mitwoch (1. August), am ersten Arbeitstag, für das Team der DRK-Kita Huxburg auf dem Dienstplan. „Der Neubau ist termingerecht zum 1. August fertig geworden. Wir können hier, wie vorgesehen, pünktlich mit der Kinderbetreuung beginnen“, freute sich DRK-Geschäftsführer Reinhold Wallkötter, der gemeinsam mit Kita-Leiterin Martina Lange die Schlüssel aus den Händen von Sascha Werth in Empfang nahm.

Werth ist zugleich Architekt, Investor sowie Bauherr und vermietet die für rund 1,5 Millionen Euro erstellte Vier-Gruppen-Einrichtung für 25 Jahre an die Gemeinde Senden, die das Gebäude ihrerseits an den DRK-Ortsverein Senden „untervermietet“. „Einrichtung und Spielgeräte im Wert von rund 150 000 Euro werden über das DRK finanziert“, berichtet Wallkötter.

„Wir werden am 20. August mit 44 Kindern in drei Gruppen starten“, sagt Lange, die das elfköpfige Team leitet. Aktuell sei allerdings noch eine Stelle vakant. Da die Kolleginnen ihr Stundenkontingent erweitern, bis eine zusätzliche Kraft gefunden ist, sei die Betreuung der Kinder uneingeschränkt gewährleistet. „Das Essen wird von der Firma Apetito tiefgekühlt geliefert und in der Einrichtung frisch zubereitet, sodass alle Nährstoffe erhalten bleiben“, führt Lange aus.

„Baulich ist bis zum 20. August alles komplett fertig“, verspricht Werth. „Einzelne Steckdosen werden ergänzt, der eine oder andere Farbklecks muss noch weggemacht werden.“ Möbel, Spielzeug und auch die Küche befinden sich schon in den Räumlichkeiten der „Huxburg“. Aktuell laufen letzte Arbeiten am Außengelände. Die Spielgeräte sollen nach Auskunft des Architekten bis Mitte August geliefert und aufgestellt werden.

Aus den Händen des Architekten Sascha Werth (2.v.r) nahmen Geschäftsführer Reinhold Wallkötter und Kita-Leiterin Martina Lange die Schlüssel des neuen Kindergartens in Empfang.

Aus den Händen des Architekten Sascha Werth (2.v.r) nahmen Geschäftsführer Reinhold Wallkötter und Kita-Leiterin Martina Lange die Schlüssel des neuen Kindergartens in Empfang. Foto: sff

Martina Lange war bisher als Erzieherin in der Kita St. Franziskus beschäftigt. Mit ihr begrüßte der DRK-Geschäftsführer auch die anderen Team-Mitglieder. Laura Kemper, Patricia Krüger, Jacqueline Janssen, Katharina Büttner, Tina Langenscheid und Birte Geuting, waren bisher in anderen Sendener Kitas tätig. Ergänzt wird das Team durch Rebekka Taylor aus Olfen, Lisa Stachauer aus Münster und „Kuchenfee“ Sabrina Bergmann aus Senden.

DRK ist größter Kita-Träger in der Gemeinde Senden

Das DRK Senden hat sich zum größten Kita-Träger in der Gemeinde gemausert. In den sechs Tageseinrichtungen Huxburg, Am Schloss, Buskamp, Langeland und Stevergeister im Ortsteil Senden sowie Davertgeister in Ottmarsbocholt werden 412 der in der Gemeinde 947 angemeldeten Kita-Kinder betreut. Das DRK beschäftige dazu rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, berichtet Reinhold Wallkötter.„In der Kita Huxburg rechnen wir damit, dass im neuen Kindergartenjahr drei der vier Gruppen ausreichen. Im folgenden Jahr steht dort laut Kindergartenbedarfsplan des Kreises die Eröffnung der vierten Gruppe auf dem Programm“, führt der DRK-Geschäftsführer aus.Diese Kapazität dürfte mittelfristig jedoch nicht reichen. Denn mit der Erschließung und Besiedelung des geplanten neuen Baugebietes entstehen rund 440 zusätzliche Wohneinheiten. Deshalb besteht die Option zur Erweiterung von vier auf sechs Gruppen.

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