Ehrenamtliche Rettungsaktion am Saalmann See:
Fische aus schlammigem Grab befreit

Ottmarsbocholt -

Mit vereinten Kräften konnten am Mittwochabend rund 40 ehrenamtliche Helfer etliche Fische von kapitaler Größe aus dem zunehmend austrocknenden Saalmann See befreien.

Mittwoch, 01.08.2018, 19:30 Uhr

Mit vereinten Kräften gelang es, die Fische zusammenzutreiben und einige Tiere von kapitaler Größe zu retten.
Mit vereinten Kräften gelang es, die Fische zusammenzutreiben und einige Tiere von kapitaler Größe zu retten. Foto: Siegmar Syffus

Rund 40 ehrenamtliche Helfer stapften am Mittwochabend mühsam durch das modrige Wasser des Saalmann Sees. Mit Netzen, Keschern, Eimern und Wannen gaben sie sich gemeinsam alle erdenkliche Mühe, so viele Fische wie möglich aus der größtenteils nur noch knöchel- bis knietiefen schlammigen Brühe zu retten. Mit vereinen Kräften und mit großen Mühen gelang es tatsächlich einige Karpfen, Brassen und Schleien vor dem sicheren Tod zu bewahren. Die Tiere wurden in zwei große auf einem Anhänger stehende Becken bugsiert und in die Sendener Schlossgräfte gebracht.

Mithilfe von langen Netzen wurden die Fische zunächst behutsam eingekreist und zusammengetrieben, dann mit Keschern aus dem See in wassergefüllte Wannen bugsiert und mit einem Paddelboot in die mit Sauerstoff angereicherten Wasserbecken ans Ufer gebracht. „Die Netze und die Becken mit den Sauerstoffflaschen sind eine Notfallanlage, die uns der Landes-Fischereiverband zur Verfügung gestellt hat“, berichtete Nico Helmer, Leiter der BWO-Angelsportabteilung. Das Wasser stamme aus dem See und sei entsprechend temperiert, damit die Fische beim Umsetzen keinen Schock erleiden.

Fischrettung im Saalmann See

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  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus
  • Rund 40 ehrenamtliche Helfer stiegen ins modrige Schlammwasser des Saalmann Sees, um mit Netzen und Keschern die letzten überlebenden Fische zu retten. Foto: Siegmar Syffus

Seit dem Einsetzen der Notsituation vor einigen Tagen (WN berichteten) sind bereits rund zwei Dutzend große Fische – vor allem Hechte und Brassen – wegen der zu hohen Wassertemperatur elend zugrunde gegangen.

„Die empfindlichen Brassen und Raubfische erwischt es zuerst. Die Karpfen vergraben sich im Grund und sind dadurch besser geschützt“, erklärte einer der im Wasser stehenden Helfer. „Die Rettung ist sehr schwierig. Der Schlamm macht uns mächtig zu schaffen“, resümierte Jörg Wolf von der BWO-Angelsportabteilung.

Trotz des engagierten Einsatzes der Helfer kam für viele Fische die Hilfe zu spät. Einzelne Tiere konnten auch nur noch mehr tot als lebend geborgen.

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