Ugandahilfe Senden: Sechste Afrika-Reise steht bevor
Mit Bildung echte Chancen bieten

Senden -

Pfarrer Thomas Barungi fliegt am Donnerstag wieder zurück nach Kampala. Seinen Aufenthalt in Deutschland hat er auch zum intensiven Austausch mit Elisabeth und Alois Gerding genutzt, die sich seit 15 Jahren für die Ugandahilfe einsetzen.

Mittwoch, 15.08.2018, 17:22 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.08.2018, 16:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 15.08.2018, 17:22 Uhr
Elisabeth und Alois Gerding gehen mit Pfarrer Thomas Barungi Baupläne für das Ausbildungszentrum in Kakumiro durch, das mit Sendener Unterstützung gewachsen ist.
Elisabeth und Alois Gerding gehen mit Pfarrer Thomas Barungi Baupläne für das Ausbildungszentrum in Kakumiro durch, das mit Sendener Unterstützung gewachsen ist. Foto: di

Er ist ein Mann mit mehreren Berufen und Sprachen, ein Pendler zwischen Ländern und Welten. Thomas Barungi, Priester im Bistum Hoima in Uganda, fungiert zugleich als Schulleiter „des Adolph-Kolping-Ausbildungszentrums“ in Kakumiro und feilt, gleichsam nebenbei, als Wissenschaftler an seiner Promotion in Theologie. Da sein Doktorvater in Paderborn lehrt, führt es den katholischen Pfarrer regelmäßig nach Deutschland. Ein paar Tage verbrachte Barungi auch bei Elisabeth und Alois Gerding . Für sie ist er Sachwalter, Brückenkopf und Ansprechpartner für ihre Ugandahilfe, die sie seit 15 Jahren betreiben. Ein Einsatz, der weit übers Spendensammeln hinausgeht.

Bildung als Schlüssel: Ugandahilfe Senden

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  • Pfarrer Thomas Barungi führt die Trommeln vor, die er dem Ehepaar Gerding als Geschenk mitgebracht hat.

    Foto: di
  • Impressionen aus dem Adolph-Kolping-Ausbildungszentrum in Kakumiro.

    Foto: Ugandahilfe
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Ugandahilfe
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Ugandahilfe
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Ugandahilfe
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Ugandahilfe
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Ugandahilfe
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Ugandahilfe
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: di
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Alois Gerding
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Ugandahilfe
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Ugandahilfe
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Ugandahilfe
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Pfarrer Thomas
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Pfarrer Thomas
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Gerding
  • Mehr als eine bloße Floskel: Die Ugandahilfe Senden leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Foto: Alois Gerding

Sie sind unsere Wohltäter.

Pfarrer Thomas Barungi über das Ehepaar Gerding und die Spender aus Senden

Denn das Ehepaar ist auch inhaltlich eng mit dem Konzept und der Fortentwicklung der Schule – dem schon zweiten Hilfsprojekt ihrer Initiative – verbunden, macht sich regelmäßig ein Bild von der Lage vor Ort. Die nächste Afrika-Reise steht am 22. September an. Zum sechsten Mal unternehmen die Sendener auf eigene Kosten eine Tour, die weitab der ausgetretenen touristischen Pfade verläuft. Afrika-Abenteuer statt Aida-Kreuzfahrt: Als Wagnis würden Alois und Elisabeth die Reise selbst wohl nicht bezeichnen. Doch es bedeutet einige Vorbereitung und Strapazen, das Ausbildungszentrum im Distrikt Kibaale zu erreichen. „Das macht uns Freude“, wischen die Sendener Bedenken beiseite.

Schulzentrum

Das Adolph-Kolping-Ausbildungszentrum umfasst: zwei Vorschulgruppen (gut 80 Kinder) und bisher sechs Grundschuljahrgänge (rund 200 Kinder). Neben dem Unterricht stehen auch Umwelterziehung, Einsatz in der Landwirtschaft und handwerkliche Arbeiten auf dem Programm.

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Denn sie werden entschädigt von der Dankbarkeit, der Lebensfreude und Aufgeschlossenheit der Menschen, deren Chancen für ein besseres Leben sie verbessern. Während sich der Unterricht am staatlichen Lehrplan orientiert, da alle Schüler in Uganda am Ende der siebten Klasse eine einheitliche Prüfung absolvieren müssen, die über die weitere Schullaufbahn entscheidet, pocht Pfarrer Thomas Barungi darauf, auch „Werte und Tugenden zu vermitteln“. Dazu zählt er Respekt („kein Mobbing in der Schule“) und Menschenrechte, wie er sie von 2009 bis 2014 in Deutschland kennen gelernt hat, aber auch Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Sauberkeit. In der Schule, die vom Trägerverein BAKEF getragen wird, stehen zudem nicht nur Mathe, Naturwissenschaft und Gesellschaftslehre auf dem Plan. Die Schüler betätigen sich ebenfalls im Ackerbau, es werden Kühe und Ziegen gehalten und tausende Bäume aufgeforstet. Hilfe zur Selbsthilfe ist für Barungi und das Ehepaar Gerding keine bloße Floskel.

Die Unterstützung aus Senden, die gerade wieder erst beim 80. Geburtstag von Alois Gerding akquiriert wurde, weiß der Pfarrer und Schulleiter zu schätzen: „Es sind unsere Wohltäter.“

Zum Thema

Spendenkonto: Kirchengemeinde St. Laurentius/Uganda-Hilfe, IBAN:DE59400695460000341215

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