Fünfter Italienischer Abend des Heimatvereins
Duft von Steinofen-Pizza weht über den Spieker

Ottmarsbocholt -

Mit vielen Helfern und routinierten Handgriffen lässt sich die Aufgabe bewältigen: Beim Italienischen Abend musste der Heimatverein Ottmarsbocholt wieder viele hungrige Mäuler „stopfen“, die Appetit auf bekannte Qualität mitbrachten.

Mittwoch, 22.08.2018, 17:36 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 19.08.2018, 14:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 22.08.2018, 17:36 Uhr
Viel Arbeit für ein routiniertes Team: Der nunmehr sechste Italienische Abend des Heimatvereins lockte viele Besucher an.
Viel Arbeit für ein routiniertes Team: Der nunmehr sechste Italienische Abend des Heimatvereins lockte viele Besucher an. Foto: Dieter Klein

Rings um den Spieker duftete es am Samstag wie an der Hafenstraße von Sorrent. Köstlich! Nach Tomaten, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl. Der letzte Italienurlaub, längst vom Alltagsdunst vernebelt, blühte da wohl förmlich wieder auf. Umgeben von azurblauem Licht eines herrlichen Sommerabends.

Otti-Botti ganz italienisch! Pizza Margherita, Pizza Salami, Pizza Hawaii – gebacken von der „Steinofen-Meistergilde“ des Heimatvereins: Franz-Josef Brinkmann, Bernd Thole, Walter Dieckmann, Peter Neulen und viele Mitstreiter. Nicht zu vergessen „Heizer“ Ludwig Lindfeld, der draußen neben dem Spieker die Kohle vorglühte, die dann bei richtiger Temperatur vorsichtig in den Steinofen geschoben wurde.

Zwischenzeitlich hatten die Bäcker aus Pizzateig, fast schon klösterlichen Oblaten gleich, hauchdünne Böden gewalzt. Die dann den mithelfenden Ehefrauen zugeschoben wurden, damit diese sie entsprechend belegen. Schon dieser Anblick weckte bei manchem Betrachter Appetit. Das Ganze dann für vier Minuten in den heißen Ofen – und fertig waren leckerste „Mafia-Torten“.

Werner Welslau, erster Vorsitzender, wie auch sein Vorgänger Stefan Frie strahlten vor Vergnügen. Die Menschen strömten aus allen Himmelsrichtungen herbei. Angelockt von der Ankündigung und vom Duft dieses nun schon zum sechsten Mal willkommenen Italo-Abend. Denn schließlich gab es nicht nur Pizzen. Sondern auch entsprechende Weine: Da funkelten „Vigneto Verde“, „Bacchus Kabinett“ und Pinot Grigio“ im Licht der warmen Sommersonne. Selbst Autofahrer aus dem Umland stoppten ihre Heimfahrt. Schließlich ist die Lebensqualität Otti-Bottis – und nicht nur diese – längst weit hinaus bekannt. Und so spiegelte sich zu Recht auch ein wenig Stolz in den Augen der Gastgeber über die vielen Besucher.

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