Katzenhaus und Hundehaus sollen zum Jahresende in Betrieb gehen
Tierfreunde scharren mit den Hufen

Ottmarsbocholt -

Der Bau des Tierheims auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte „Hohe Lucht“ liegt im Zeitplan. Ab Anfang 2019 kann der Verein „Tierfreunde Lüdinghausen und Umgebung“ dort gleichzeitig bis zu 25 Katzen und 18 Hunde unterbringen und vermitteln. Das Bauvorhaben schlägt mit rund 350 000 Euro zu Buche.

Freitag, 24.08.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 24.08.2018, 18:00 Uhr
Maria Eichel mit dem Grundriss des Hundehauses: Die hellblauen Flächen zeigen die Räume (inklusive Quarantäne), in denen die Tiere untergebracht werden. Jeweils dahinter befinden sich nicht überdachte, mit Zäunen abgegrenzte Flächen für den Auslauf. Außerdem werden in dem Gebäude eine Futterküche, eine Hundedusche und ein Lagerraum untergebracht. Hunde- und Katzenhaus müssen zum Teil über Spenden finanziert werden, darauf weist eine Tafel vor dem Vereinsgelände hin.
Maria Eichel mit dem Grundriss des Hundehauses: Die hellblauen Flächen zeigen die Räume (inklusive Quarantäne), in denen die Tiere untergebracht werden. Jeweils dahinter befinden sich nicht überdachte, mit Zäunen abgegrenzte Flächen für den Auslauf. Außerdem werden in dem Gebäude eine Futterküche, eine Hundedusche und ein Lagerraum untergebracht. Hunde- und Katzenhaus müssen zum Teil über Spenden finanziert werden, darauf weist eine Tafel vor dem Vereinsgelände hin. Foto: sff

Die Mühen der Tierfreunde Lüdinghausen sind ganz und gar nicht „für die Katz‘“. Im Gegenteil: Die beiden Rohbauten des Katzenhauses und des Hundehauses stehen und haben die Bauabnahme soeben bestanden. „Alles läuft zugig. Wir liegen im Plan“, resümiert die Vereinsvorsitzende Maria Eichel. „Auch unser Büro im Altbau haben wir schon eingeräumt. Die Schränke sind voll, aber es steht noch nicht alles da, wo es stehen soll.“ Ende September werde ein Richtfest gefeiert, bei dem sich alle Interessierten vor Ort umschauen können.

Eichel geht fest davon aus, dass das neue Tierheim auf dem Areal der ehemaligen Gaststätte „Hohe Lucht“ Anfang 2019 den Betrieb aufnehmen wird. Denn: „Wir müssen bis zum Jahresende mit beiden Neubauten fertig sein, das ist eine Vorgabe unseres Fördergebers, des LANUV, des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz“, erläutert die Vereinsvorsitzende. Das Amt unterstützt den insgesamt rund 350 000 Euro teuren Bau des Tierheims mit 200 000 Euro. „Den Rest müssen wir selbst stemmen – aus eigenen Mitteln und durch Eigenleistungen“, berichtet Eichel. Für den Verein, der seine Tierschutzarbeit im Wesentlichen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziere, sei das eine ganz erhebliche Belastung, zumal gestiegene Baukosten abgefangen werden mussten. Gemindert wird der finanzielle Druck ein wenig, da das Obergeschoss des Altbaus an eine Wohngemeinschaft vermietet wird. Die Einnahme hilft dann bei der Deckung der Betriebskosten.

Das Hundehaus und das Katzenhaus bieten jeweils rund 130 Quadratmeter überdachten Raum. Unmittelbar angeschlossen sind eingezäunte Außengehege. Das Katzenhaus eignet sich für bis zu 25 Tiere und beherbergt laut Eichel auch eine Krankenstation. Eines der insgesamt vier Innengehege diene als Quarantäneraum. Im ähnlich aufgebauten Hundehaus finden in neun Innengehegen bis zu 18 Tiere ein Quartier. „Wir könnten sogar noch zusätzliche Kapazitäten brauchen. Doch das übersteigt unsere finanziellen Möglichkeiten“, weist die Vereinsvorsitzende auf den Bedarf für ein Tierheim für Lüdinghausen und Umgebung hin.

Zum Thema

Wer die Tierfreunde unterstützen möchte, kann sich direkt an Maria Eichel wenden, ' 0 25 98 / 9 29 25 32 oder per E-Mail: kontakt@tierfreunde-luedinghausen.de

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