Jugendbauhütte: Neuer Jahrgang
Voller Einsatz fürs Denkmal

Senden -

Sie legen sich ins Zeug, um das Denkmal Schloss Senden zu erhalten: Freiwillige der Jugendbauhütte Westfalen machten dort schon mal Station. Der erste Arbeitseinsatz steht im Oktober an.

Freitag, 21.09.2018, 18:34 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 21.09.2018, 13:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 21.09.2018, 18:34 Uhr
Der neue Freiwilligen-Jahrgang machte am Schloss Senden Station.
Der neue Freiwilligen-Jahrgang machte am Schloss Senden Station. Foto: Jugendbauhütte

Der neue Freiwilligen-Jahrgang der Jugendbauhütte Westfalen machte am Schloss Senden Station. Begrüßt wurde er dort von Dr. Franz Waldmann, Vorsitzender des Vereins Schloss Senden, dem 160 Liter Apfelsaft (abgefüllt in Fünf-Liter-Kartons) übergeben wurden. Die 100-Prozent-Bio-Produktion war in Soest, dem Sitz der Jugendbauhütte, entstanden, als Freiwillige Obst gepflückt und zu Saft verarbeitet hatten.

Begonnen haben in diesem Jahrgang 25 Freiwillige, die in Einsatzstellen über ganz Westfalen verteilt ihren Dienst ableisten. Darunter in Museen, Archiven und in Handwerksbetrieben mit den Gewerken Kirchenmalerei, Steinbildhauerei und Steinrestaurierung.

Die Jugendbauhütte Westfalen ist ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Trägerschaft der ijgd (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste e.V.). Gefördert wird die Jugendbauhütte Westfalen vom Land NRW und vom Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL). Dank einer Erhöhung der Förderung seitens des LWL war es möglich, die Platzzahl von 22 auf 25 Freiwillige aufzustocken.

Während des Jahres erhalten die Freiwilligen sechs Bildungsseminare. Sie dauern jeweils eine Woche. Neben Einführungs- und Abschlussseminar gibt es vier Fachseminare, in denen die Teilnehmer praktisch tätig sind. In zwei von ihnen arbeitet die ganze Gruppe am Schloss Senden. Bereits im Oktober geht es los, heißt es in einer Pressemitteilung. In den anderen beiden Fachseminaren lernen die Freiwilligen traditionelle Handwerkstechniken wie die Intarsienarbeit und das Steinbildhauen kennen.

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