Kirchengemeinde St. Laurentius verabschiedet Pfarrer Benedikt Ende
Den Menschen mit Freude begegnet

Senden -

Nach zweieinhalbjähriger seelsorglicher Tätigkeit in Senden hat sich Pfarrer Benedikt Ende in einem Gottesdienst sowie in einem anschließenden Empfang von der Laurentiusgemeinde verabschiedet. Ende tritt in Heiden die Stelle des Gemeindepfarrers an.

Montag, 01.10.2018, 19:40 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 15:10 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 19:40 Uhr
In seinem letzten Gottesdienst in St. Laurentius und bei einem anschließenden Empfang im Pfarrheim nahm Pfarrer Benedikt Ende Abschied von den Gemeindemitgliedern. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich bei dem Geistlichen für dessen Wirken zu bedanken.
In seinem letzten Gottesdienst in St. Laurentius und bei einem anschließenden Empfang im Pfarrheim nahm Pfarrer Benedikt Ende Abschied von den Gemeindemitgliedern. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich bei dem Geistlichen für dessen Wirken zu bedanken. Foto: ure

„Manch ein Gemeindemitglied wird sagen: Nähme Ihre Zeit bei uns kein Ende “. Damit drückte der Pfarreiratsvorsitzende Raphael van der Poel den Schmerz des Abschieds aus, den viele der Gottesdienstbesucher in St. Laurentius empfanden. Nach zweieinhalbjähriger seelsorglicher Tätigkeit hat das Leben für Pfarrer Benedikt Ende eine erneute „Weggabelung“ bereitgehalten, um in den Worten van der Poels zu bleiben. Und so werde der Geistliche sein „einfühlsames, bescheidenes und zuhörendes“ Charisma, welches ihm hier in Senden einen guten Draht zu den Menschen verschafft habe, künftig als leitender Pfarrer in Heiden einbringen. „Wir werden Sie vermissen“, resümierte van der Poel.

Trotz der eher kurzen Zeit in St. Laurentius und obwohl sie inzwischen nicht mehr korrekt sei, „hat sich die Anrede ‚Bruder Benedikt‘ eingeprägt und gehalten“, so sagte es der Pfarreiratsvorsitzende in seinen Dankesworten. Dies sei bezeichnend für die Nähe und die Atmosphäre bei gleichzeitiger Achtung und Anerkennung. Die Berufung zum Priesteramt „und die Freude, einfach bei den Leuten zu sein“, sie sei in jedem seiner Gottesdienste zu spüren „und ist auch heute in der Predigt wieder deutlich geworden“. Besondere Highlights seien der Stoppelfeld- und Treckergottesdienst 2017 sowie die Messe zum Thema Tiere in diesem Jahr gewesen.

Weiter zitierte van der Poel den Psychotherapeuten Petrus Ceelen: „Manche Menschen wissen nicht, wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt und wie viel ärmer wir ohne sie wären. Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen“. Vor diesem Hintergrund wolle er dieses nun nicht vergessen „und sage es Ihnen hiermit nun stellvertretend für die Gemeinde“.

Ende entgegnete, es sei ja nun nicht so gewesen, als ob er nur etwas gegeben habe. Er habe von der Gemeinde auch viel empfangen. „Es werden viele gute Erinnerungen bleiben“. Dabei sagte er auch den zur Verabschiedung gekommenen Bannerabordnungen der Vereine Dank. Sie zeigten, „dass die Kirche lebendig ist hier in Senden“. Anteil daran, dass er „sehr, sehr gerne“ an der Stever gewesen ist, hat nicht zuletzt auch das Seelsorgeteam gehabt, wo er sich „geborgen“ fühlte. Der kirchliche und politische Austausch mit dem leitenden Pfarrer Klemens Schneider beim gemeinsamen Mittagessen sei sehr angenehm gewesen. Wenn er nun mit einem weinenden Auge von dannen ziehe, so empfinde er es auf der anderen Seite aber als Ehre, wenn ihm der Personalchef des Bischofs ein höheres Amt zutraue und anvertraue.

Klemens Schneider war es ein Anliegen, dafür zu beten, dass sein Amtsbruder mit der ihm eigenen Art auch in Heiden die Sympathien „möglichst vieler Heiden“ gewinne. Die dortige Amtseinführung ist am Samstag (6. Oktober) um 18 Uhr.

Stelle wird zum 1. März 2019 neu besetzt

Ausgesprochen froh und erleichtert zeigte sich Pfarrer Klemens Schneider darüber, dass der Weggang von Benedikt Ende in Senden zu keiner dauerhaften Vakanz führt. Zum Frühjahr werde die Stelle wieder neu besetzt. Endes Nachfolger soll zum 1. März 2019 kommen. Vorher will das Bistum für die Advents- und Weihnachtszeit einen jungen Aushilfspriester schicken.

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