Verdacht der Brandstiftung macht die Runde
Kripo schaltet Gutachter ein

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Die Polizei machte noch keine Angaben zur Brandursache. Um zu ermitteln, was zu dem Feuer im Restaurant „Mey´s Wok“ geführt hat, schaltete die Kripo einen Gutachter ein, der am Montag vor Ort war.

Montag, 01.10.2018, 19:40 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 17:58 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 19:40 Uhr
Mit einem Großaufgebot rückte die Wehr aus, der Schaden fällt trotzdem erheblich aus. Das Lokal öffnet aber am Dienstag wieder.
Mit einem Großaufgebot rückte die Wehr aus, der Schaden fällt trotzdem erheblich aus. Das Lokal öffnet aber am Dienstag wieder. Foto: di

Die Tische stehen draußen, die Fassade ist unversehrt – ebenso wie der Gastraum des Lokals. Auf der Rückseite zeigt sich aber, dass der Brand in der Nacht zu Sonntag in dem Restaurant an der Herrenstraße ziemlich gewütet hat. Am Dienstag sollen aber schon wieder thailändische und chinesische Spezialitäten serviert werden. „Wir gehen davon aus, dass wir öffnen können“, sagt der Inhaber von Mey´s Wok.

Ein Zettel mit diesem Hinweis hängt auch im Schaufenster. Ob mit dem Betrieb des Restaurants auch wieder der Alltag einkehrt, steht dahin. Denn der Verdacht, dass das gut ausgelastete Restaurant Opfer von Brandstiftung geworden sein könnte, macht nicht nur im „Dorfgespräch“ die Runde. Vielmehr hat das Mey´s Wok-Team selbst einen Hinweis in diese Richtung gepostet, der sich schnell verbreitet hat: „Die Polizei geht derzeit von Brandstiftung aus“, schreiben darin die Gastronomen. Allerdings handelt es sich um ein frühes Statement des Restaurant-Teams. Bis Montagnachmittag hat sich diese Vermutung aber nicht bestätigt, räumt der Wirt ein. Nach seinen Angaben sei noch offen, was zu dem Feuer geführt hat.

Mit einem Großaufgebot an Kräften war die Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag zur Stelle.

Mit einem Großaufgebot an Kräften war die Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag zur Stelle. Foto: Andre Braune

Die Polizei selbst äußert sich auf WN-Anfrage noch nicht zur Brandursache. „Die Ermittlungen laufen“, heißt es bei der Pressestelle. Dazu habe die Kripo , die sich in diesen Fällen routinemäßig einschaltet, auch einen Sachverständigen hinzugezogen. Im Laufe des Dienstags, so ein Polizeisprecher weiter, könne mit Ergebnissen gerechnet werden.

Für den Betreiber des Lokals gilt, dass „wir Glück im Unglück hatten“. Mitarbeiter, die in Personalwohnungen über dem Restaurant wohnen, hätten schon mit Feuerlöschern den Brand eingedämmt, bevor die Wehrleute eintrafen. Was passiert wäre, wenn die geballte Hilfe nicht so flott zur Stelle gewesen wäre, will sich der Inhaber des Lokals gar nicht ausmalen. „Nur fünf Minuten später – dann wäre es ganz übel gelaufen“, schildert er gegenüber der WN-Lokalredaktion.

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