Aufenthaltsbereich an der Stever soll bis Jahresende fertig sein
Gewässerprojekt wieder im Fluss

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Das Regionale-Projekt „Lebendige Stever“ nimmt am Lebenshilfe-Wohnheim nach mehrmonatiger Pause endlich wieder Fahrt auf. Mit Hilfe meterlanger Stahlträger konnten die Statikprobleme am neuen Aufenthaltsbereich gelöst werden.

Dienstag, 02.10.2018, 18:44 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.10.2018, 15:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 02.10.2018, 18:44 Uhr
Nach monatelangem Stillstand rollen die Baufahrzeuge am Steverufer wieder. Bis zum Jahresende sollen der neue Aufenthaltsbereich und die naturnah gestaltete Uferböschung fertig sein.
Nach monatelangem Stillstand rollen die Baufahrzeuge am Steverufer wieder. Bis zum Jahresende sollen der neue Aufenthaltsbereich und die naturnah gestaltete Uferböschung fertig sein. Foto: sff

Ein gutes halbes Jahr lang herrschte Stillstand an der Baustelle. Jetzt rollen Bagger, Laster und Radlader wieder. Das Gewässerprojekt am Lebenshilfe Wohnheim „Lebendige Stever“ ist endlich wieder in Fluss gekommen. Grund für den Baustopp waren Gründungsprobleme an der Uferböschung ( WN berichteten). Dort soll ein großzügiger Aufenthaltsbereich entstehen, der zum Verweilen und zum „Erleben des Gewässers“ einlädt. Während der Bauarbeiten hatte sich herausgestellt, dass der Untergrund das Plateau nicht sicher tragen würde. Im Juli lag schließlich eine tragfähige Statik vor. Allerdings mussten die benötigten Betonteile und Stahlträger noch angefertigt werden.

„Zurzeit wird die Einfassung für den rund 200 Quadtratmeter großen Aufenthaltsbereich installiert. Die Fläche zwischen den Betonfertigteilen wird anschließend gepflastert und über eine Treppe zugänglich gemacht. Zusätzlich entsteht eine Rampe, sodass der Bereich auch barrierefrei genutzt werden kann“, berichtet Erwin Oberhaus auf WN-Anfrage. Zur Sicherung des Betonfundaments seien zuvor Stahlträger bis zu sechs Meter tief in das Erdreich gerammt worden. „Diese sehr aufwendigen Arbeiten waren notwendig, weil der Aufenthaltsbereich auch bei Hochwasser gesichert sein muss“, erläutert der bei der Gemeinde zuständige Projektleiter.

Sobald das Plateau erstellt ist, geht der Bagger an der Böschung zu Werk, um den Uferbereich naturnah zu gestalten. Schließlich wird der Fuß- und Radweg, zwischen Gartenstraße und „Wehr Schulze Bremer“, neu gepflastert. Oberhaus geht davon aus, dass die Arbeiten an der Stever im Bereich des Lebenshilfe-Wohnheims im Lauf der nächsten beiden Monate abgeschlossen werden können, insofern die Witterung die Pläne nicht durchkreuzt.

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