Bänke für den Ortskern: Bürgermeinung gefragt
410 Sitz-Stimmen gehen ein

SEnden -

Kollektives Probesitzen: Die Sendener beteiligten sich rege an der Möglichkeit, an der Auswahl der Bänke für den Ortskern mitzuwirken. Nun hat die Politik, die auch den Inklusionsbeirat einbezieht, das letzte Wort.

Freitag, 05.10.2018, 13:10 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 05.10.2018, 13:10 Uhr
Bitte Platz nehmen: Der Aufforderung zum Probesitzen und Abstimmen kamen viele Sendener nach.
Bitte Platz nehmen: Der Aufforderung zum Probesitzen und Abstimmen kamen viele Sendener nach. Foto: di

Großes Echo: „Die Befragungsaktion zu den Sitzbänken im Ortskern war ein voller Erfolg“, resümiert Bürgermeister Sebastian Täger in einer Pressemitteilung der Gemeinde. „Insgesamt haben sich 410 Personen an der Umfrage beteiligt. Das ist wirklich eine tolle Resonanz“, werden Niklas Esser und Melanie Baßenhoff von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde in dem Pressetext zitiert.

Unter dem Motto „Bitte nehmen Sie Platz! – Ihre Meinung zählt!“ hatte die Kommune zum kollektiven Probesitzen eingeladen. Die Bürger durften zwischen drei Musterbänken wählen und sich so in den Entscheidungsprozess, welches Modell im Zuge der Neugestaltung des Ortskerns aufgestellt werden soll, aktiv einbringen. Eine Teilnahme an der Befragung war sowohl online über die Homepage der Gemeinde als auch per Stimmzettel möglich.

Die Ergebnisse seien sehr interessant. Es falle auf, dass die beiden Abstimmungskanäle unterschiedliche Resultate hervorgebracht haben, so die Wirtschaftsförderer. Denjenigen, die online abgestimmt haben, sei beispielsweise eine Armlehne mehrheitlich nicht so wichtig. Die Stimmzettelauswertung habe jedoch ergeben, dass mehrheitlich eine Armlehne gewünscht sei.

Auch bei der Frage nach dem konkreten „Bankmodell“ haben die beiden „Abstimmungskanäle“ unterschiedliche Ergebnisse hervorgebracht: Online wurde Bank drei (vor Reisebüro Moll) favorisiert, den Teilnehmern per Stimmzettel gefiel Bank zwei (neben Friseur Saleh) am besten. In der Gesamtbetrachtung hat Bank drei aber die meisten Stimmen erhalten.

„Wir werden die detaillierten Ergebnisse nun der Politik vorstellen. Diese wird dann auf Basis der Befragungsergebnisse sowie unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Inklusionsbeirats die abschließende Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung des Ortskernmobiliars treffen“, so der Beigeordnete Klaus Stephan zum weiteren Vorgehen.

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