Jahresausstellung der KuKiS im Rathaus
200 professionelle „Kunststücke“

SENDEN -

200 Kunststücke sind in der Jahresausstellung der KuKis zu bewundern. Bürgermeister Sebastian Täger lobt die hohe Professionalität der Werke.

Freitag, 12.10.2018, 18:57 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 07.10.2018, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 18:57 Uhr
Zu Beginn und zwischendurch hörte das Publikum ein Märchen von Autor Christian Peitz aus Lüdinghausen. KuKiS-Vorsitzende Iris Weintz präsentiert ein Blister-Kleid (Bild links).
Zu Beginn und zwischendurch hörte das Publikum ein Märchen von Autor Christian Peitz aus Lüdinghausen. KuKiS-Vorsitzende Iris Weintz präsentiert ein Blister-Kleid (Bild links). Foto: anw

Can und Fabrice gehörten am Freitagabend zu den weitaus jüngsten Besuchern, die zur Eröffnung der Jahresausstellung der KuKiS ins Rathaus gekommen waren. Und deshalb waren die beiden acht- und zwölfjährigen Jungen in besonderem Maße von dem Märchen begeistert, mit dem die Vernissage ihren Anfang nahm. Auch die vielen Erwachsenen schmunzelten und lachten ob der Geschichte einer Hochzeitsnacht, die von Autor und Erzähler Christian Peitz zwar als Gruselmärchen vorgestellt wurde, aber voller Witz vom frisch vermählten Prinzen, seiner Prinzessin und den Geschehnissen in ihrer Hochzeitsnacht erzählte. Von Gespenstern, Monstern, von Katern, Mäusen und Hähnen. Und warum sie wegen all dieser Schlossbewohner in dieser ganz besonderen Nacht kein Auge zu bekamen.

Der Lüdinghauser Peitz präsentierte sein auf den Kopf gestelltes Märchen in drei Teilen – zwischendurch hatten Bürgermeister Sebastian Täger und KuKiS-Vorsitzende Iris Weintz, das Wort, um die zahlreichen Gäste zur Ausstellungseröffnung zu begrüßen und zum Ausstellungsrundgang einzuladen.

„Kunststücke“ im Sendener Rathaus

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  • Jahresausstellung der KuKis Foto: anw
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Täger lobte die bunte und kreative Vielfalt rund 200 Exponate der „Kunststücke“. Auch hob er die hohe Professionalität der Kunstwerke hervor: „Das habe ich im Kunstunterricht leider nie erreicht“, sagte der Bürgermeister und lud dazu ein, in den kommenden Tagen nicht nur einfach ins Rathaus „zu flitzen, um seine Angelegenheiten zu erledigen, sondern auch zu verweilen“, um sich die Ausstellung mit ihren Malereien und Objekten anzusehen. Und auch um mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.

KuKiS-Vorsitzende Iris Weintz führte in ihren Begrüßungsworten schon einmal gedanklich durch die Ausstellung und verwies dabei auf den Lichterabend, bei dem die KuKiS „Kleider“ präsentierte, die aus Blistern von Medikamenten und Süßigkeiten bestehen: Zwei der insgesamt 17 Werke sind auch bei der „Kunststücke 2018“ zu sehen.

Es sei immer wieder überraschend, was im Verlauf eines Jahres an Vielfältigkeit und Kreativem entstehe, sagte Weintz: „Die Werke hier im Rathaus geben nur einen Querschnitt von dem wieder, was in unseren Kursen alles entstanden ist – alles kann in diesem Rahmen gar nicht gezeigt werden.“ Bilder, gemalt mit Acryl- oder Ölfarben, gezeichnet mit Buntstiften, Aquarelle auf ungewöhnlichen Untergründen wie Papptellern oder Sperrholz, dazu bildhauerische Werke aus Stein – die ausgestellten Exponate sind so vielfältig wie die Künstlerinnen und Künstler der KuKiS, die sie geschaffen haben.

Vielfalt und Ideenreichtum zeigt auch eine Projektgruppe der Kunstwerkstatt: Sie präsentiert ihre Werke unter dem Thema „Draht und Tiefsee“ in einem schwarzen, begehbaren Kasten – Schwarzlicht inklusive.

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Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Oktober zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Am Wochenende (Samstag und Sonntag) sind die „Kunststücke“ von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

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