Filmvortrag beim Stammtisch des Heimatvereins
Natur in ihrer Vielfalt zeigen und bewahren helfen

Senden -

Der Stammtisch des Heimatvereins Senden wartete mit zwei interessanten Programmpunkten auf: ein Filmvortrag und Live-Musik.

Freitag, 12.10.2018, 18:57 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.10.2018, 15:58 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 18:57 Uhr
Stammtisch mit Programm: Musikalische Darbietungen und der Vortrag des Naturfilmers Michael Siepmann bereicherten das gesellige Treffen bei Niemeyer.
Stammtisch mit Programm: Musikalische Darbietungen und der Vortrag des Naturfilmers Michael Siepmann bereicherten das gesellige Treffen bei Niemeyer. Foto: Heimatverein

Naturbeobachtungen an Quelle und Bach: An einem der wärmsten Oktobertage, seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, und in Zeiten heftiger Diskussionen über Klimawandel und CO-Ausstoß,lauschten viele Heimatfreunde gebannt den Worten des Naturfilmers Michael Siepmann aus Iserlohn. Ehe er in die fantastische Wasserwelt eines Quelltopfes, dem Beginn eines sauerländischen Baches eintauchte (schließlich ist der Referent auch Unterwasserfilmer) richtete Siepmann mahnende Worte an die Zuhörer, die Schöpfung in ihrer Vielfalt zu erhalten.

Was die staunenden Zuschauer nun auf der Leinwand erleben konnten, waren ergreifende und noch nie gesehene Bilder in der Randzone Unter- und Überwasser, und am Ufer einer solchen Quelle. Siepmann zeigte Bilder, die ihm, ob im Winter oder Sommer, während stundenlanger Tauchgänge im Grenzbereich des Quelltopfes gelungen sind.

Selbst Wissenschaftler, so heißt es in der Pressemitteilung des Vereins, waren erstaunt über die Vorgänge an solchen Orten, die eine Forschung nie erbracht hätte, wäre da nicht der Naturbeobachter, der in hellen Mondnächten einzigartige Geschehnisse an solchen Orten gefilmt hätte.

Sangen Country-Songs und andere Evergreens: Gisela Laschzok und Gerd Ottehennig.

Sangen Country-Songs und andere Evergreens: Gisela Laschzok und Gerd Ottehennig. Foto: Heimatverein

Mit riesigem Applaus wurde Siepmann für seinen Vortrag gedankt, und ein weiteres Highlight sollte an diesem Abend noch folgen: Gisela Laschzok und ihr Bruder Gerd Ottehenning, ein oft in den USA weilender Geschäftsmann – hatten ihre Musikinstrumente mitgebracht, und begeisterten die Heimatfreunde mit Evergreens berühmter Countrysänger und heimischen Künstlern. Gänsehautverdächtig: Als der Saal den Musikanten wie ein großer Chor folgte, erklang eine freudige Musik durch das Haus des Gastgebers, dem Hotel Niemeyer´s an der Herrenstraße.

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