Ministerium bestätigt Förderung
In Umwandlung von Haus Palz fließen 1,9 Millionen

Senden -

Jetzt ist es amtlich: Die Umwandlung von Haus Palz in eine Begegnungsstätte erhält Fördermittel. 1,98 Millionen Euro aus dem Topf „Soziale Integration im Quartier“ fließen in das künftige Bürger- und Heimathaus.

Freitag, 12.10.2018, 18:57 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 11:52 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 18:57 Uhr
Ministerium bestätigt Förderung: In Umwandlung von Haus Palz fließen 1,9 Millionen
Die Umwandlung von Haus Palz zum Bürgerhaus ist gesichert. Foto: di

Mit dem zweiten Anlauf ins Ziel: Die Umwandlung von Haus Palz in eine Begegnungsstätte wird Wirklichkeit. Denn: Dass die Förderung fließt, ist jetzt amtlich. Wie das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales und Bauen am Freitag mitteilt, gehört Senden zu den Projekten, die Unterstützung erhalten. Aus dem Topf „Soziale Integration im Quartier“ erhält das künftige Bürger- und Heimathaus 1,98 Millionen Euro.

Pläne für Umgestaltung in der Schublade

Damit wird ein Denkmal, das zwölf Jahre im Dornröschenschlaf schlummerte, geweckt. Die Pläne, wie das große Gebäude umgestaltet werden soll, liegen bereits vor. Heimatverein und Architekt Eckhard Scholz haben schon viel Engagement in die ersehnte Maßnahme gesteckt, die bei der ersten Bewerbung um Fördermittel noch leer ausgegangen war.

Starke Konkurrenz bei der Hatz auf die finanziellen Fleischtöpfe bestand auch in dieser Runde. Der Regionalrat war bereits in seiner Sitzung am 24. September von dem Konzept überzeugt und ordnete Haus Palz Priorität zu. Die endgültige Entscheidung über die üppige Fördersumme lag aber bei Ministerin Ina Scharrenbach, die die gute Nachricht – über eine Pressemitteilung ihres Ressorts hinaus – auch persönlich übergeben möchte. Deshalb steuert die CDU-Politikerin am Sonntag Senden an, wo ein Ortstermin an Haus Palz auf dem Programm steht.

Herzensangelegenheit: Ministerin kommt nach Senden

Die Visite ist zugleich als „Geste an die Gemeinde“ zu verstehen, so der Ministeriumssprecher Robert Vornholt gegenüber den WN. Seine Chefin wolle auch ausdrücken, dass ihr Unterstützung für die Verwandlung des Denkmals zu einem Ort des Austausch und Begegnung „ein Herzensanliegen“ sei.

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