Schenkwaldspielschar peilt Premiere an
Hochzeitsnacht gerät zum Drama

Ottmarsbocholt -

Das Ensemble fiebert der Premiere entgegen. Und die Inszenierung der Schenkwaldspielschar dürfte mit der Komödie „De total bekloppte Hochtiedsnacht“ auch für turbulent-amüsante Unterhaltung sorgen.

Montag, 29.10.2018, 15:12 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 26.10.2018, 12:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 29.10.2018, 15:12 Uhr
Schlafzimmer auf der Bühne: Das Ensemble der Schenkwaldspielschar fiebert der Premiere seiner Inszenierung entgegen.
Schlafzimmer auf der Bühne: Das Ensemble der Schenkwaldspielschar fiebert der Premiere seiner Inszenierung entgegen. Foto: ure

Endspurt bei den Theaterproben: In einer Woche ist es soweit, dann wird ein altes Hotelzimmer in den Mittelpunkt des Dorfgeschehens rücken. Was Schauplatz der Hochzeitsnacht eines frischvermählten Paares ist, bildet die Kulisse für die diesjährige plattdeutsche Komödie der Schenkwaldspielschar. Am Freitag (2. November), 19.30 Uhr, geht in der Gaststätte Vollmer die Premiere einer Aneinanderkettung von Dramen, Vorwürfen und Missverständnissen über die Bühne.

Karten für den mit „De total bekloppte Hochtiedsnacht“ betitelten Dreiakter von Bernd Kietzke sind nach wie vor bei Vollmer und bei „my store“ zu bekommen. Einen ersten Ansturm hatte es bei dem zentralen Vorverkaufstermin Anfang Oktober im Spieker gegeben, wo die Hälfte des Kontingents für die insgesamt neun Vorstellungen weggegangen ist. Die restlichen 50 Prozent warten seitdem bei Vollmer und „my store“ darauf, zum Preis von sieben Euro erworben zu werden. „Jedermann hat also noch die Möglichkeit, unser Stück zu besuchen. Es sind noch jede Menge Plätze frei“, betont Regisseur Adalbert Willeke.

Auf der Bühne geben sich etliche Personen, die allesamt Teil einer „vornehmen“ Hochzeitsgesellschaft sind, die Türklinke in die Hand. Und da fängt es auch schon an, spannend zu werden. Denn: Wie definiert man nun „vornehm“? „Jeder legt es anders aus“, erklärt Adalbert Willeke. Mit welchem Resultat? Die Zuschauer werden es erleben.

Was sonst noch die Vorfreude steigert, ist der Umstand, dass ein jeder unbedingt ins Badezimmer möchte. Weshalb bloß? Das mutet ja doch schon sehr seltsam an. Der Grund dafür – er soll an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten werden. Nur so viel: Wenn das Publikum demnächst die Hintergründe erfährt, wird das bestimmt helles Gelächter auslösen.

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Die Aufführungstermine des plattdeutschen Lustspiels: freitags um 19.30 Uhr am 2., 9. und 16. November; samstags um 19.30 Uhr am 3., 10. und 17. November; sonntags um 16 Uhr am 4., 11. und 18. November. Kartenvorverkauf bei Vollmer und „my store.“

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