Schenkwaldspielschar feiert Premiere
Hochzeitsnacht endet in Turbulenzen

Ottmarsbocholt -

Die Ottmarsbocholter Schenkwaldspielschar entpuppte sich einmal mehr als Laienensemble mit fast schon Profi-Ambitionen. Mit der Premiere von „De total bekloppte Hochtiedsnacht“ punkteten die Darsteller beim Publikum in der Gaststätte Vollmer.

Mittwoch, 07.11.2018, 17:26 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 04.11.2018, 13:12 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 07.11.2018, 17:26 Uhr
Mit dem plattdeutschen Theaterstück „De total bekloppte Hochtiedsnacht“ begeistert zur Zeit die Ottmarsbocholter Schenkenwaldspielschar auf der Bühne bei Vollmer.
Mit dem plattdeutschen Theaterstück „De total bekloppte Hochtiedsnacht“ begeistert zur Zeit die Ottmarsbocholter Schenkenwaldspielschar auf der Bühne bei Vollmer. Foto: Dieter Klein

Wie schnell aus einem Traum ein Albtraum werden kann, das offenbart das neueste Theaterstück der Ottmarsbocholter Schenkwaldspielschar mit dem vielversprechenden Titel „De total bekloppte Hochtiedsnacht“! Ein Stück, das man gesehen haben muss. Was ein paar Hundert total begeisterte Besucher im „Theater bei Vollmer“ gerne bestätigen werden. Denn Regisseur Adalbert Willecke hat sein Team so brillant in Szene gesetzt, dass es schade wäre, diesen umglaublich, ebenso deftigen wie feinsinnigen Schwank (von Bernd Kietzke ) nicht (er-)überlebt zu haben. Ein tolldreister Theaterabend unter Freunden.

Im Übrigen: Fehlende plattdüetske Sprachkenntnisse tun nichts zur Sache. Das turbulente Geschehen im Hotel-Schlafzimmer, das groteske Minenspiel der Hauptdarsteller, die fein inszenierte Szenenkomik sprechen für sich. Und sagen im Grunde alles. Es dreht sich „um die unerfüllte Liebe.“

Schenkwaldspielschar feiert Premiere

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  • Überzeugt in vollem Maße mit der turbulenten „Hochzeitsnacht“-Komödie: die ambitionierte Schenkwaldspielschar Ottmarsbocholt. Foto: Dieter Klein
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  • Überzeugt in vollem Maße mit der turbulenten „Hochzeitsnacht“-Komödie: die ambitionierte Schenkwaldspielschar Ottmarsbocholt. Foto: Dieter Klein
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  • Überzeugt in vollem Maße mit der turbulenten „Hochzeitsnacht“-Komödie: die ambitionierte Schenkwaldspielschar Ottmarsbocholt. Foto: Dieter Klein
  • Überzeugt in vollem Maße mit der turbulenten „Hochzeitsnacht“-Komödie: die ambitionierte Schenkwaldspielschar Ottmarsbocholt. Foto: Dieter Klein

Auch wenn es längst zur allgegenwärtigen Fernseh-Unterhaltung gehört, die letzten Geheimnisse des Schlafzimmers zu lüften – träumen nicht alle jungen Liebespaare von den romantischen Wonnen einer Hochzeitsnacht?

So wie „Basti“ (Reinhard Lindfeld) und „Eva“ (Pia Lordieck), da sie ihr Hotelzimmer aufsuchen, um sich ihrer „Hochtiedsnacht“ entsprechend widmen zu können. Denkste! Kaum hat der smarte junge Ehemann seine hübsche Angetraute in weiches Pfuhl gebettet, weicht der Hauch liebesseliger Zweisamkeit grausamer Realität. Es klopft an der Schlafzimmertür. Der erste Besuch! Dann der nächste. Und nur wenig später herrscht im erträumten Liebesnest Publikumsverkehr wie am Katholikentag auf Münsters Hauptbahnhof.

Dafür sorgen unter anderem Bastis Eltern, Gesine (Hedwig Klaus) und Ruprecht von Dorn (Manfred Tippkötter). Dazu die (geschiedenen) Eltern der Braut: Hannelore (Hilla Holtschulte) und Jochen Ginger (Rudi Imberge), plus Freddy Stecher (Thomas Lordieck), den neuen Freund der geschiedenen Brautmutter. Dann noch Pastor Johann Selig (Andreas Wichmann) und nicht zuletzt Heidi Hitzig (Nicola Schulze Pröbsting), die ihrem Namen „Hitzig“ alle (erotische) Ehre macht und nach und nach sämtliche Mannskerle, ja selbst den Pastor „Mit in die die Hölle“ zieht. Eine Hölle, die von Nanni Nehls und den Maskenbildnerinnen Brigitte Schumacher, Gitte Gnegel und Sandra Harlake zuvor noch richtig schön gemacht wurde.

Das klingt verrückt. Ist es auch. Also hin! Für weitere Vorstellungen liegen noch Eintrittskarten vor. Die sollte man sich sichern, wenn mal mal wieder so richtig ablachen möchte.

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Aufgeführt wird das Stück noch an den nächsten beiden Wochenenden, jeweils freitags und samstags ab 18.30 Uhr, sowie sonntags um 16 Uhr.

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