Bewerbungsfrist dauert noch an
Grundstücksvergabe für den Espelbusch läuft jetzt an

bösensell -

Knapp 300 Bewerber stehen auf der Liste der Kämmerei. Doch die Frist, um eine der raren Parzellen im Espelbusch zu ergattern, läuft noch. Bei der Vergabe zählt nicht der Zeitpunkt, sondern ein Punktesystem.

Freitag, 09.11.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 06:00 Uhr
Die Erschließungsarbeiten kommen gut voran, hieß es gestern am künftigen Baugebiet Espelbusch.
Die Erschließungsarbeiten kommen gut voran, hieß es gestern am künftigen Baugebiet Espelbusch. Foto: di

Knapp 295 potenzielle Häuslebauer bekommen in diesen Tagen Post von der Gemeinde. Sie werden darüber informiert, dass die Grundstücksvergabe für die Parzellen im Espelbusch nun anläuft. Doch auch diejenigen, die noch nicht auf der Liste der Interessenten stehen, können noch zum Zuge kommen. Die Bewerbungsfrist endet erst am 21. Dezember, teilt das Ressort Finanzen und Liegenschaften mit.

Informationen und Bewerbungsunterlagen lassen sich online auf der Homepage der Gemeinde (Wirtschaft & Bauen/Aktuelle Baugebiete) abrufen.

Bei der Frage, wer den Zuschlag für die Flächen bekommt, schlägt sich der Zeitpunkt der Bewerbung nicht nieder. Relevant ist einzig und allein der neue Kriterienkatalog für die Grundstücksvergabe, der – wie berichtet – jüngst neu festgelegt worden ist. Dieser berücksichtigt etwa die Zahl der Kinder und den Arbeitsort in Gesamt-Senden sowie aber auch geleistetes ehrenamtliches Engagement und weitere Faktoren.

Spannend wird es für diejenigen, die auf eine der raren Parzellen hoffen, bereits Anfang des kommenden Jahres. Denn die Auswertung der Bewerbungen und Zuteilung der Grundstücke erfolgt Mitte Januar, so die Kämmerei weiter.

Die Gemeinde bietet 19 Grundstücke an, auf denen Einfamilien- oder Doppelhäuser errichtet werden können, zwei Parzellen sind Mehrfamilienhäusern vorbehalten.

Der Quadratmeterpreis wurde am 27. September vom Gemeinderat auf 185 Euro festgelegt. Dass dieser Tarif relativ hoch ausfällt, liegt unter anderem daran, dass der ökologische Ausgleich aufwendiger ist, denn der Espelbusch wurde rechtlich als Waldfläche betrachtet.  

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