Kolpingsfamilie sammelt für Steyler Mission
Marken behalten ihren Wert

Senden -

Die Kolpingsfamilie Senden sammelt Briefmarken. Auch wenn sie abgestempelt sind, besitzen sie noch einen Wert. Der Erlös kommt den Steyler Missionaren zugute.

Samstag, 10.11.2018, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.11.2018, 07:00 Uhr
Helmut Vennemann von der Kolpingsfamilie und die Leiterin des Altenheims, Sabine Neumann, an der Sammelbox.
Helmut Vennemann von der Kolpingsfamilie und die Leiterin des Altenheims, Sabine Neumann, an der Sammelbox. Foto: Kolping

Die Kolpingsfamilie Senden hat in den vergangenen Jahren Briefmarken für die sozialen Aufgaben der Steyler Missionare in der ganzen Welt und in Deutschland gesammelt. Die Ordensgemeinschaft hat sich für den großen Erfolg der Sammelaktion bedankt: „Damit haben Sie dazu beigetragen, dass durch den Erlös der Briefmarken in der ,Dritten Welt‘ Projekte durchgeführt werden konnten, die sonst nicht möglich wären“, heißt es in dem Schreiben.

Die Steyler Missionare sortieren die Briefmarken und verkaufen sie. Wie viel Geld dadurch jährlich zusammen kommt und wieviel Missionsstationen unterstützt werden können, zeigt ein jährlicher Rechenschaftsbericht an die Kolpingsfamilie: 2017 wurde ein Erlös in Höhe von 32 840 Euro durch den Verkauf der gesammelten Briefmarken erwirtschaftet. So wurden beispielsweise 6000 Euro nach Ghana für die Ausbildung orthopädischer Fachkräfte überwiesen, heißt es in der Pressemitteilung der Kolpingsfamilie. Im Orthopedic Training Centre in Nsawan bekommen Menschen mit Behinderung die Chance auf ein unabhängiges Leben. 4600 Euro erhielten die Steyler Missionsschwestern in Papua-Neuguinea für ihren Einsatz bei Naturvölkern: Sie stärken vor allem die Rechte der Frauen in abgelegenen Dörfern durch Bildung und berufliche Fortbildung. 5200 Euro wurden nach Paraguay überwiesen. Dort werden junge Menschen in der Landwirtschaftsschule ausgebildet, was es ihnen leichter macht, sich in ihren Dörfern eine eigene Existenz aufzubauen. Und noch viele weitere Hilfen sind in den Berichten aufgeführt.

Deshalb ergeht die Bitte, die gestempelten Briefmarken auszuschneiden und in die im Eingangsbereich des Altenheimes St. Johannes, Münsterstraße 10, stehende Box einzuwerfen. Umschläge zum Sammeln der Marken liegen dort aus. „Wir würden uns freuen, wenn Sie auch weiterhin für die sozialen Aufgaben der Steyler Missionare sammeln würden“, so Helmut Vennemann. Das Motto lautet: „Wer sät – erntet“so steht auf der Sammelbox. Nähere Infos: ✆  0 25 97/15 72.

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