Volkstrauertag in Senden
„Es lebe der Frieden zwischen Völkern und Staaten“

Senden -

Während einer kleinen Feierstunde mit Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal gedachten zahlreiche Bürger, Vertreter des VdK-Ortsverbandes und die Kameraden der St. Johanni-Schützenbruderschaft der Toten dreier großer Kriege.

Montag, 19.11.2018, 16:26 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 18.11.2018, 16:24 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 19.11.2018, 16:26 Uhr
Bürgermeister Sebastian Täger forderte beim Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt für den Frieden einzutreten.
Bürgermeister Sebastian Täger forderte beim Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt für den Frieden einzutreten. Foto: dk

VdK-Ortsvorsitzender Wolfgang Müller : „Das Denkmal stammt von dem in Senden geborenen Bildhauer Prof. Wilhelm Haverkamp. Es wurde geschaffen für die gefallenen Soldaten aus Senden während des Befreiungskriegs 1813 bis 1815, dem Deutschen Krieg 1866 und des Deutsch-Französischen Kriegs 1870 bis 1871. Auf Anregung der St. Johanni-Bruderschaft wurde die Denkmalanlage 1959 um 16 Tafeln erweitert, auf denen den Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege gedacht wird. Darauf stehen 393 Namen. 86 aus dem 1. Weltkrieg und 307 aus dem zweiten Weltkrieg.“ Unter den Klängen der Deutschen Nationalhymne, geblasen von dem Sendener Trompeter Matthias Beckmann, legten Wolfgang Müller und Bürgermeister Sebastian Täger gemeinsam einen Kranz am Ehrenmal nieder.

Täger mahnte: „An diesem Tag soll nicht nur der Opfer der grausamen Krieger gedacht, sondern zugleich zu Versöhnung, Frieden und Völkerverständigung aufgerufen werden.“ Frieden sei zu keiner Zeit und an keinem Ort garantiert und selbstverständlich. Zum Schluss zitierte der Bürgermeister den Französischen Staatspräsidenten Macron aus dessen Rede vom 11. November vor über 60 Regierungschefs am Gedenktag zum Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren: „Geschichte droht manchmal ihren tragischen Kurs wieder aufzunehmen. Und unser Erbe des Friedens zu zerstören. Es gelte sich den Dämonen der Vergangenheit entgegen zu stellen.“ Und: „Es lebe der Frieden zwischen den Völkern und Staaten!“

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