IHK zeichnet Unternehmen aus
Auslandsaufenthalt als Chance

Bösensell -

Der Blick über den Tellerrand dient allen: Für die Bereitschaft, Auszubildende an Standorte im Ausland zu schicken, wurde die aniMedica GmbH jetzt von der IHK ausgezeichnet.

Dienstag, 20.11.2018, 09:46 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 20.11.2018, 09:46 Uhr
Auszeichnung für aniMedica: Personalmanagerin Karoline Lampe (v.l.), IHK-Vizepräsident Heinrich-Georg Krumme, Geschäftsführer Armin Thur sowie Elena Neumann, Industriekauffrau und ehemalige Auslandspraktikantin.
Auszeichnung für aniMedica: Personalmanagerin Karoline Lampe (v.l.), IHK-Vizepräsident Heinrich-Georg Krumme, Geschäftsführer Armin Thur sowie Elena Neumann, Industriekauffrau und ehemalige Auslandspraktikantin. Foto: Maik Grundmann

Seit 2014 schickt die „aniMedica GmbH“, die zur Agravis Raiffeisen AG gehört, Auszubildende zum Lernen in ihr Schwesterunternehmen in Barcelona oder nach Bern. Dafür wurde das Sendener Unternehmen jetzt stellvertretend für Ausbildungsbetriebe im Kreis Coesfeld, die ihren Nachwuchskräften einen Auslandsaufenthalt ermöglichen, von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte anlässlich der „Europäischen Woche der Berufsbildung“.

Heinrich-Georg Krumme , Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für den Kreis Coesfeld, beglückwünschte Geschäftsführer Armin Thur und Human Resources-Managerin Karoline Lampe zu der Entscheidung, Nachwuchskräften einen Arbeitsaufenthalt im Ausland zu ermöglichen. „Damit ist aniMedica Vorbild für andere Betriebe“, so Krumme in der Pressemitteilung. Der Vorstand der Sparkasse verwies auf die Vorteile von Auslandsaufenthalten: „Unternehmen werten damit nicht nur die betriebliche Ausbildung auf. Sie steigern auch ihre Attraktivität als Arbeitgeber.“ Sie könnten damit werben und sich Vorteile sichern beim Wettstreit um gute Schulabgänger. „Von Betrieben hören wir mittlerweile häufiger, dass Bewerber in Vorstellungsgesprächen fragen: ‚Kann ich während der Ausbildung ins Ausland?‘“, so der IHK-Vizepräsident.

Thur nannte einen weiteren Vorteil: „Betriebe profitieren von Fremdsprachenkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter – Auslandsaufenthalte machen Auszubildende fit für den Kontakt mit ausländischen Geschäftspartnern.“

Lampe stellte fest: „Die Azubis kehren selbstständiger und flexibler in den Heimatbetrieb zurück.“ Und die Weiterqualifizierung im Ausland werde sogar durch das Erasmus-Programm der Europäischen Union gefördert.  

Zum Thema

Mobilitätsberatung der IHK: Dr. André Böing, '  0 25 1/70 74 82, E-Mail: boeing@ihk-nordwestfalen.de

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