Radweg von der Kanalbrücke bis zur K 23
Bauarbeiten starten nächste Woche

Venne -

Mehr Sicherheit für Radler rückt näher: Die Bauarbeiten für den Radweg auf der L 884 zwischen Kanalbrücke und K 23 starten in der kommenden Woche, bestätigt das Sendener Rathaus auf Anfrage. Bis Zweiräder ihre eigene Spur nutzen können, vergehen dann allerdings noch einige Monate.

Dienstag, 04.12.2018, 12:18 Uhr
Das Verfahren für den Radweg entlang der L 884 in der Venne von der K 23 bis zur Kanalbrücke steht kurz vor der Auftragsvergabe. Im Rathaus geht man fest von einem Baubeginn noch in diesem Jahr aus. Die Arbeiten werden sich bis Ende 2019 hinziehen.
Das Verfahren für den Radweg entlang der L 884 in der Venne von der K 23 bis zur Kanalbrücke steht kurz vor der Auftragsvergabe. Im Rathaus geht man fest von einem Baubeginn noch in diesem Jahr aus. Die Arbeiten werden sich bis Ende 2019 hinziehen. Foto: ure

Der Radweg an der L 884 von der Venner Kanalbrücke bis zur K 23 (Abzweig Löbke) geht von der Planungs- in die Umsetzungsphase über. Die Bauarbeiten, die mit verkehrlichen Einschränkungen verbunden sind, starten am Montag (10. Dezember), bestätigt das Rathaus. Das kommunale Bauamt, welches das Projekt im Auftrag des Landesbetriebs Straßen NRW unter seine Fittiche genommen hat, kalkuliert mit einer einjährigen Bauzeit, sodass die Fertigstellung Ende 2019 zu erwarten ist.

Notwendige Grunderwerb ist abgeschlossen

Der notwendige Grunderwerb für den 1,9 Kilometer langen, auf der westlichen Straßenseite verlaufenden Weg ist mittlerweile abgeschlossen, die entsprechenden Verhandlungen mit den Eigentümern ließen sich allesamt zum Ziel führen. „Und für den landschaftspflegerischen Begleitplan, den wir wegen des Venner Moores erstellen mussten, haben wir von der Unteren Naturschutzbehörde beim Kreis die Freigabe bekommen“, teilte Marcus Thies, im Rathaus für Tief- und Straßenbau zuständig, auf WN-Anfrage mit.

Damit waren dann die zwei größten Barrieren überwunden, sodass im nächsten Schritt das Ausschreibungsverfahren in Gang gesetzt und erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Im Bereich des Venner Moores muss der Straßenseitengraben auf einer Länge von 700 Metern unter die Erde gelegt werden. Zwar stimmt Straßen NRW solch langen Verrohrungen nur ungern zu, doch im konkreten Fall hat es hierzu keine Alternative gegeben. „Durch das direkt angrenzende Venner Moor fehlt uns schlichtweg der Platz“, benennt der Projektleiter das Problem. Bei einem offen bleibenden Graben wären deshalb tiefgreifende Einschnitte in das Naturschutzgebiet erforderlich geworden.

Bushalte wird ein Stück weit verlegt

Nicht umhin kommt man auch um eine Verlegung der Bushaltestelle „Venne Kirche“ in Fahrtrichtung Ottmarsbocholt. Um einer Kollisionsgefahr von Radfahrern mit Fahrgästen aus dem Wege zu gehen, sollen Ein- und Ausstieg künftig etwas weiter südlich der Gaststätte, gegenüber von „Pastors Kapelle“, erfolgen. Dies ist mit Zusatzkosten von 125 000 Euro verbunden.

Überquerung wird verbessert

Des Weiteren wird im Zuge des Radwegeprojektes auch das Überqueren der Landesstraße im Bereich von Kirche und Gaststätte mit einer Fußgängerampel sicherer gemacht. „Im Laufe des nächsten Jahres“ können Bürger und Touristen dann per Knopfdruck Vorrang vor dem Straßenverkehr anfordern. Eine nähere zeitliche Eingrenzung, wann diese Maßnahme realisiert werden soll, sei gegenwärtig noch nicht möglich, hieß es.

Anzeichen für einen zeitnahen Weiterbau des Radweges von der K 23 bis nach Ottmarsbocholt sind Marcus Thies momentan nicht bekannt.

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