14 Stationen in St. Laurentius laden zu Ruhe und Besinnung im Advent ein
Den Luxus der Stille genießen

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Die Kirchengemeinde St. Laurentius lädt in der Sendener Pfarrkirche an 14 Stationen zum Innehalten und Ruheschöpfen im Advent ein.

Freitag, 07.12.2018, 17:12 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 17:22 Uhr
Laden zu vorweihnachtlicher Besinnung in St. Laurentius ein (v.l.): Klemens Schneider, Klaus Siegemeyer, Eva Willebrand, Wilhelm Ausel, Helmut Wanko und Dr. Miroslava Raabe.
Laden zu vorweihnachtlicher Besinnung in St. Laurentius ein (v.l.): Klemens Schneider, Klaus Siegemeyer, Eva Willebrand, Wilhelm Ausel, Helmut Wanko und Dr. Miroslava Raabe. Foto: sff

Das rote STOP-Schild sticht sofort ins Auge: Auf die „innere“ Bremse treten. Stehen bleiben, sagt es. Und wer den Zettel an der Staffelei weiterliest, versteht schnell, wozu die Aktion in der Sendener Pfarrkirche dient: „Herzlich willkommen zu diesem Angebot unserer Kirchengemeinde Sankt Laurentius, jetzt in der Adventszeit. In die Tiefe gehen: Anhalten – Abschalten – Atem holen“. 14 Stationen laden dazu seit Freitagnachmittag ein.

„Wir wollen neue Wege gehen und Angebote schaffen, die jeder auf seine Weise wahrnehmen kann“, sagt Klemens Schneider. „Und“, ergänzt Pastoralassistentin Dr. Miroslava Raabe, „es ist eine Kirchenraumerfahrung, durch die sich die Menschen aufs Neue mit dem Ort identifizieren können, um sich hier wohlzufühlen.“ Gemeinsam mit Pfarrer Wilhelm Ausel, Diakon Klaus Siegemeyer, Eva Willebrand und Helmut Wanko haben Schneider und Raabe in der Kirche einen Rundgang mit ganz verschiedenen optischen und akustischen Impulsen zusammengestellt.

Da ist zum Beispiel, ganz am Anfang, der altbekannte Adventskranz. „Man denkt sich oft nichts dabei. Doch die Symbolik ist reich und ansprechend“, sagt Schneider. Wenig Schritte entfernt dürfen in einer Kinder-Ecke Bilder ausgemalt werden. Ein Stückchen weiter steht der Beichtstuhl offen. Hier sind die Besucher eingeladen, einige Momente dem Ticken einer Uhr zu lauschen: „Gönnen Sie sich an diesem Ort den Luxus der Stille“, ist auf einem Zettel mit einem Gedicht zu lesen. Die nächste Station hat der Maler Helmut Wanko gestaltet. Es zeigt ein Schiff als Sinnbild dafür, dass der Mensch im Glauben bei Gott ankern kann. Dann ein überraschendes Wohnungsgesuch: „Messias (neugeboren, friedlich, aus hl. Fam.) sucht kleine Kammer. . .“ Zwei weitere Bilder von Helmut Wanko, Glückssterne, eine offene Tür, traditionelle Weihnachtslieder vom Kopfhörer und ein Spiegel, der einen Engel zeigt, geben weitere Impulse mit auf den Weg durch die Kirche – und durch den Advent.

Jeder der mag, ist bis zum drittem Adventssonntag (16. Dezember), täglich von 10 bis 16 Uhr, eingeladen, sich in St. Laurentius auf diesen adventlichen Rundgang zu begeben. „An der letzten Station haben die Besucher Gelegenheit, über ihre Wünsche nachzudenken – und darüber, dass Gott den Wunsch hat, zu uns Menschen zu kommen. Wunschzettel dürfen an der Krippe abgelegt werden“, sagt Schneider.

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