Bürgervorschlag zur Entlastung des Dorfkerns
„Sauberen Anschluss“ an die Venner Straße schaffen

Ottmarsbocholt -

Statt auf unbestimmte Zeit auf eine Umgehungsstraße zu warten, sollte von Feldmark und Holzfeld aus eine direkte Verbindung zur Venner Straße geschaffen werden, lautet eine Vorschlag aus der Ottmarsbocholter Bevölkerung. Ziel ist es, möglichst viel Autoverkehr in Richtung Münster aus dem Ortskern herauszuhalten.

Donnerstag, 13.12.2018, 16:00 Uhr aktualisiert: 14.12.2018, 15:34 Uhr
Von Ottmarsbocholter Bürgern ist die Anregung gekommen, von Feldmark und Holzfeld aus eine direkte Verbindung zur Venner Straße zu schaffen, damit weniger Autoverkehr in Richtung Münster mitten durch das Dorf fahren muss.
Von Ottmarsbocholter Bürgern ist die Anregung gekommen, von Feldmark und Holzfeld aus eine direkte Verbindung zur Venner Straße zu schaffen, damit weniger Autoverkehr in Richtung Münster mitten durch das Dorf fahren muss. Foto: ure

Anstatt auf eine Umgehungsstraße zu warten, bei der im Moment ohnehin niemand weiß, wann sie kommt, sollte der Fokus jetzt lieber auf eine direkte Anbindung des Bereiches Sportzentrum/Feldmark/Holzfeld an die Venner Straße gelegt werden. Durch solch eine Ost-Tangente lasse sich viel innerörtlicher Verkehr auf kürzestem Weg in Richtung Münster führen, was dann Kirchstraße, Neustraße und Dorfstraße „spürbar entlasten wird“. Dieser Vorschlag wurde von mehreren Besuchern des Frühschoppens der Ottmarsbocholter CDU vorgetragen.

Auch beim kommunalpolitischen Dämmerschoppen der Kolpingsfamilie war der Aspekt, erst einmal seine eigenen Hausaufgaben zu machen, bereits kritisch angesprochen worden. Zumal die eigene Politik sogar noch dazu beigetragen habe, den Straßenverkehr innerorts weiter zu verstärken: „Wir können uns nicht über die Verkehrsbelastung auf der Dorfstraße beklagen, wenn wir gleichzeitig Baugebiete an der Nordkirchener Straße ausweisen, wo doch das Gros der Pendler in Münster arbeitet“, argumentierte der Dorfstraßen-Anwohner Klemens Rave. Deshalb sei es nur zu begrüßen, wenn das nächste Baugebiet nun in Verlängerung von Feldmark/Holzfeld entstehen solle. Dass es solche Bestrebungen gibt, hatte Bürgermeister Sebastian Täger auf der damaligen Versammlung bestätigt. Dieses Areal ist im Regionalplan bereits entsprechend verortet, so dass aus übergeordneter Sicht die Weichen schon entsprechend gestellt sind.

Täger teilte weiter mit, dass aktuell Gespräche mit dem Flächeneigentümer geführt würden. Er wünsche sich, dass diese bald zu einem einvernehmlichen Ergebnis führten. „Denn der Bedarf und die Nachfrage nach Baugrundstücken ist sehr hoch“. Gerade vor dieser sich abzeichnenden Entwicklung eines neuen Baugebietes, der einen weiteren Anstieg dort wohnender Menschen bedeute, werde ein „sauberer Anschluss“ an die Venner Straße noch dringlicher, lautete der von Bürgern mehrfach geäußerte Appell an die Politik.

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