Mietvertrag für Inklusionsbetrieb in Senden unterzeichnet
Chancen für Zukunft schaffen

Senden -

Die CariWerke gGmbH, eine Tochtergesellschaft des Caritasverbandes, möchte sich im Spätsommer 2019 mit einem Inklusionsbetrieb in Senden ansiedeln. Dazu soll eine Halle an der Siemensstraße gebaut werden.

Mittwoch, 19.12.2018, 17:12 Uhr aktualisiert: 20.12.2018, 12:18 Uhr
Markus Döpker, Geschäftsführer der CariWerke gGmbH (vorne, r.), und Heinrich Alfers sen. (vorne, l.), Vertreter des Investors, planten die Gestaltung des Neubaus für die CariWerke und bereiteten den Mietvertrag vor. Im Hintergrund (v.l.): Ernst Lackhütter, zukünftiger Betriebsleiter und Christian Germing, Caritas-Vorstand.
Markus Döpker, Geschäftsführer der CariWerke gGmbH (vorne, r.), und Heinrich Alfers sen. (vorne, l.), Vertreter des Investors, planten die Gestaltung des Neubaus für die CariWerke und bereiteten den Mietvertrag vor. Im Hintergrund (v.l.): Ernst Lackhütter, zukünftiger Betriebsleiter und Christian Germing, Caritas-Vorstand. Foto: Katja Kopperschläger

Die CariWerke gGmbH möchte die Vermittlung von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt unterstützen. Dazu wird sich die Tochtergesellschaft des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld an der Siemensstraße 2, in der Nähe des A-Z-Fachmarktes, ansiedeln. Nun wurde der Mietvertrag für ein noch zu bauendes Gebäude mit dem Investor, der anonym bleiben möchte, unterschrieben, heißt es in einer Mitteilung. „Der Inklusionsbetrieb soll behinderten und nicht behinderten Menschen dauerhaft sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bieten“, führt Markus Döpker aus, heißt es weiter. Er sei zum Geschäftsführer des Inklusionsbetriebes bestellt worden.

Gemeinsam mit weiteren Mitarbeitenden hat er die Planungen für den Inklusionsbetrieb vorangetrieben. Döpker wird die Geschäftsführung zusätzlich zu seiner Aufgabe als Leiter der Werkstätten in Lüdinghausen ausüben. Die Betriebsleitung wird Ernst Lackhütter übernehmen, der auf langjährige Erfahrungen in der Behindertenhilfe zurückblickt. Mit der Gründung des Inklusionsbetriebes soll die Vermittlung von Menschen mit Behinderung – unter anderem aus den Caritas-Werkstätten – in den allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden.

„Gegenstand des geplanten Inklusionsbetriebes sind Dienstleistungen rund um das Gebäude wie Maler- und Renovierungsarbeiten, Garten- und Landschaftspflege sowie den Bereich der Haustechnik. In diesen Feldern verfügen die Caritas-Werkstätten für den Kreis Coesfeld bereits über langjährige Erfahrungen“, erklärt Döpker.

Nach intensiver Suche entstand ein Kontakt mit Heinrich Alfers sen., dem Vertreter des Investors. In Gesprächen wurde das Vorhaben konkret nach den Bedürfnissen der CariWerke gGmbH gestaltet. In der 375 Quadratmeter großen Halle entstehen neben den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Maler- und Lackiererhandwerk und der Haustechnik auch ein Ausstellungs- und Beratungsbereich, Sozialräume sowie der Verwaltungsbereich.

Das Gebäude soll im Spätsommer 2019 bezogen werden. Die CariWerke gGmbH startet voraussichtlich im Februar 2019 aus den Räumen der Caritas-Werkstatt Lüdinghausen.

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