Hof Grothues-Potthoff für Ausbildungsqualität ausgezeichnet
Freude an Arbeit ist wichtigstes Kriterium

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Der Hof Grothues-Potthoff beschäftigt 130 Mitarbeiter im Hotel, in der Bäckerei sowie im Café und dem angeschlossenen Hofladen – zwölf davon sind in der Ausbildung. Für die Qualität der Ausbildung wurde der Sendener Familienbetrieb mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

Donnerstag, 20.12.2018, 15:26 Uhr aktualisiert: 21.12.2018, 15:54 Uhr
Geschäftsführer Elmar Grothues (2.v.l.) und Marcel Tekaat, Hotel- und Ausbildungsleiter des Sendener Unternehmens (2.v.r.), freuen sich über die Auszeichnung, die ihnen Johann Meiners (l.) und Jens Elfers von der Arbeitsagentur Coesfeld überreichten.
Geschäftsführer Elmar Grothues (2.v.l.) und Marcel Tekaat, Hotel- und Ausbildungsleiter des Sendener Unternehmens (2.v.r.), freuen sich über die Auszeichnung, die ihnen Johann Meiners (l.) und Jens Elfers von der Arbeitsagentur Coesfeld überreichten. Foto: Christian Besse

„Wir wollen mit dieser Auszeichnung auch ein Zeichen für die Gastronomiebranche setzten“, sagte Johann Meiners , Leiter der Arbeitsagentur Coesfeld. Anlass war im Hotel Grothues-Potthoff die Überreichung besagter Auszeichnung – des Ausbildungszertifikats der Arbeitsagentur – an den Sendener Betrieb. Das jährlich einmal für ein Unternehmen im Kreis Coesfeld verliehene Zertifikat ist eine Anerkennung für vorbildliche Ausbildung.

So wie jetzt für die Betreiber des Hofes Grothues-Potthoff: 130 Mitarbeiter beschäftigt das Sendener Familienunternehmen zurzeit im Hotel, in der Bäckerei, dem Café und dem Hofladen – zwölf davon sind in der Ausbildung. Doch es sei nicht allein diese Zahl, die ausschlaggebend war für das Zertifikat der Arbeitsagentur, betonte Meiners: „Hier stimmen auch die Rahmenbedingungen, der Arbeitgeber kümmert sich um seine Auszubildenden.“ Beispiele seien die Fünf-Tage-Woche und die Rückvergütung von Überstunden. „Das zeigt, dass man auch in der Gastronomie gut arbeiten kann.“

Das sei leider nicht immer selbstverständlich, betonte auch Elmar Grothues , Geschäftsführer des Sendener Betriebes: „Die schwarzen Schafe wird es immer geben.“ Die Konsequenz, so Jens Elfers vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur in Coesfeld: „Der Gastronomieberuf hat nicht den größten Zulauf“ – was aber auch generell mit der in dieser Branche unvermeidlichen Abend- und Wochenendarbeit zu tun habe.

Der Sendener Hof, der unter anderem Ausbildungen zum Koch, Konditor, zur Restaurant- und zur Hotelfachkraft anbietet, habe dagegen keine Probleme, Nachwuchs zu finden, berichtet Grothues. Das zeige sich daran, dass es regelmäßig Initiativbewerbungen gebe. Zusätzlich stehe man im regelmäßigen Kontakt mit der Arbeitsagentur. Das wichtigste Einstellungskriterium, neben Lernfähigkeit und Leistungsbereitschaft: „Man muss Freude an der Arbeit haben“, so der Geschäftsführer weiter.

Das gilt offenbar auch für die vier Flüchtlinge aus dem Irak, aus Eritrea und Guinea, die auf dem Hof Grothues-Potthoff ihre ersten Schritte in der Gastronomiebranche machen. „Das sind feine Menschen, die mit großem Engagement bei der Sache sind“, betont Grothues. „Die passen gut zu uns.“

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