Trinkgelder an Kinderkrebshilfe gespendet
Ein Stück vom Glück weitergeben

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Seit fünf Jahren werden im Sendener Kfz-Betrieb Schröder Trinkgelder gesammelt und der Kinderkrebshilfe gespendet. Bisher sind insgesamt rund 8400 Euro überwiesen worden.

Freitag, 21.12.2018, 15:54 Uhr
Gemeinsam mit Alexander Schröder (2.v.l.) und seiner Frau Ina stellen Patrick Hinkämper (r.) und Eli Markja Trinkgelder der Kinderkrebshilfe zur Verfügung.
Gemeinsam mit Alexander Schröder (2.v.l.) und seiner Frau Ina stellen Patrick Hinkämper (r.) und Eli Markja Trinkgelder der Kinderkrebshilfe zur Verfügung. Foto: sff

Für die Mitarbeiter des Sendener Kfz-Betriebs „Auto Service Schröder“ ist es seit Jahren Ehrensache, die Kinderkrebshilfe zu unterstützen. Denn 2014 wurde bei der damals erst sechs Monate alten Tochter von Ina und Alexander Schröder Leukämie diagnostiziert. „Mittlerweile ist Lara genesen. Von unserem Glück wollten wir anderen Betroffenen etwas weitergeben“, erzählt Ina Schröder. Sie und ihr Mann entschlossen sich, Trinkgelder der Kunden zu sammeln und an die Kinderkrebshilfe zu spenden.

„Dabei ziehen unsere Mitarbeiter mit“, freut sich Alexander Schröder. „Dank ihrer Unterstützung und der Großzügigkeit unserer Kunden konnten wir jetzt 2000 Euro überweisen.“ Bei der ersten Aktion im Jahr 2014 seien es lediglich 300 Euro gewesen. Mittlerweile summieren sich die Trinkgeld-Spenden auf insgesamt rund 8400 Euro, berichtet Schröder.

„Die Kinderkrebshilfe finanziert ganz unterschiedliche Dinge“, sagt Ina Schröder. So verteile ein „Weihnachtsmann“ kleine Geschenke auf der Station. Aber auch Forschungsprojekte würden durch den gemeinnützigen Verein unterstützt.

Das Trinkgeld der Kunden wandert übrigens in eine quietschgrüne Kunststoffbox, die regelmäßig geleert wird. Aufgrund des hohen Spendenaufkommens hätte ein Sparschwein nicht gereicht – oder die Schröders hätten mehrfach im Jahr „Schlachtfest“ feiern müssen. Auch im nächsten Jahr will der Kfz-Betrieb die Aktion fortführen. „Die Zusage unserer Mitarbeiter Patrick Hinkämper und Eli Markja haben wir bereits“, versichert Alexander Schröder.

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