Musikalische Andacht in St. Urban
Herzen der Menschen im Sinn der Weihnacht geöffnet

Ottmarsbocholt -

Sowohl musikalisch als auch finanziell war die musikalische Andacht in St. Urban ein voller Erfolg. Die Gruppe „MarziPan“ und die Blaskapelle Ascheberg spielten 2912 Euro zugunsten der Senegalhilfe ein.

Mittwoch, 26.12.2018, 16:20 Uhr aktualisiert: 26.12.2018, 17:34 Uhr
Für die Senegalhilfe wurden während der musikalischen Andacht die sieben Kerzen vor dem Altar entzündet. Zugleich spielten die Gruppe „MarziPan“ und die Blaskapelle Ascheberg 2912 Euro Spenden ein.
Für die Senegalhilfe wurden während der musikalischen Andacht die sieben Kerzen vor dem Altar entzündet. Zugleich spielten die Gruppe „MarziPan“ und die Blaskapelle Ascheberg 2912 Euro Spenden ein. Foto: sff

Es war ein musikalisches und zugleich emotionales Erlebnis, das von Anfang bis Ende fesselte und immer wieder für „Gänsehaut-Momente“ sorgte. Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit hatten die Gruppe „MarziPan“ und die Blaskapelle Ascheberg am Sonntagabend gemeinsam zu einer musikalischen Andacht zugunsten der Senegalhilfe in die St. Urbankirche eingeladen. Rund 450 Interessierte folgten diesem Ruf, sodass die Sitzbänke im Ottmarsbocholter Gotteshaus alleine nicht ausreichten. Rund 50 Besucher mussten das Konzert auf Stehplätzen verfolgen.

Doch niemand wurde enttäuscht. Weder die Gäste, die wunderbare Melodien und so manchen bewegenden Moment erlebten – noch die Musiker. „Wir freuen uns über die Spenden in Höhe von 2912 Euro. Damit sind wir sehr zufrieden“, resümierte Norbert Bolz auf WN-Anfrage. „Mit diesem Geld wird es uns gelingen, im Senegal ein Klassenzimmer einzurichten.“ Ebenso wie der Gitarrist der Gruppe „MarziPan“ freuten sich seine Mitstreiter Walburga Dabbelt (Akkordeon), Berthold Rossmöller (Mundharmonika), Martin „Boat“ Weiß (Trommel), Ludger Bohnenkamp (Gitarre), Lena und Petra Albus (beide Gesang) sowie die Musiker der Blaskapelle Ascheberg über den hohen Erlös.

Gemeinsam gelang es ihnen, die Herzen der Menschen im Sinn der Weihnacht zu öffnen. Und das schon gleich zu Beginn, als „MarziPan“ unter den Klängen des amerikanischen Weihnachtsliedes „Little Drummer“ („Der kleine Trommler“) vom Turm zum Altar einzog. In seiner Begrüßung forderte Pfarrer Klemens Schneider die Gäste auf, sich frei von dem Zwang zu machen, ein allzu perfektes Fest gestalten zu müssen.

„Perfekt“ stimmte allerdings das musikalische Programm auf Weihnachten ein, mit deutschen und englischen Musikstücken, mit Liedern, die zum Mitsingen einluden, wie „Alle Jahre wieder“ und „Kommet ihr Hirten“. Dabei hatten die Besucher stets im Blick, dass die musikalische Andacht einen ganz konkreten Bezug zum christlichen Gedanken der Nächstenliebe verfolgte: „S-E-N-E-G-A-L“ – jeweils einer der Buchstaben stand groß auf einer Kerze vor dem Altarbereich. Anfangs brannten nur zwei Lichter. Schließlich wurden alle entzündet, von Ottmarsbocholter Kindern, die Fürbitten für ihre Altersgenossen im Senegal vortrugen. Sie wünschten ihnen sauberes Wasser, gute Freunde, eine gute Schulbildung sowie ein schönes und frohes Weihnachtsfest.

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