Neujahrskonzert in St. Johannes Bösensell
Wunderbarer Klang der Nostalgie

Bösensell -

Zum Jahresauftakt präsentierten die Künstler Gerd Radeke (Trompete), Heike Hallaschka (Sopran) und Christiane Alt-Epping (Klavier) in St. Johannes Bösensell ein wunderbar abgestimmtes Konzert mit nostalgischen Klängen.

Mittwoch, 02.01.2019, 14:36 Uhr aktualisiert: 09.01.2019, 13:06 Uhr
Im künstlerischen Einklang gestalteten Christiane Alt-Epping (v.l.), Heike Halaschka und Gerd Radeke ein hinreißendes Neujahrskonzert in St. Johannes Bösensell.
Im künstlerischen Einklang gestalteten Christiane Alt-Epping (v.l.), Heike Halaschka und Gerd Radeke ein hinreißendes Neujahrskonzert in St. Johannes Bösensell. Foto: Dieter Klein

Weit entfernt von weihnachtlich medialer Dauerberieselung stellte das diesjährige Neujahrskonzert in der Bösenseller St. Johannes-Kirche wieder den Beweis hinreißender Einzigartigkeit. Einmal mehr mit den bewährten Hauptakteuren: dem Trompeter Gerd Radeke , der Sopranistin Heike Hallaschka und der Organistin Christiane Alt-Epping.

Die drei Musiker ließen sich im Zentrum ihres großartigen Programms von nostalgisch gefärbten Kindheits-Erinnerungen leiten. Glücklicherweise! Unter anderem mit Liedern aus Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“. Und dies in künstlerischer Perfektion. Selbst von weiter her angereiste Kirchenbesucher stürmten nach den letzten Melodien aus der „Welt des „Noél d‘autefois“ („Weihnachten damals“) zum Altarraum, um das Künstlertrio begeistert und dankbar zu umarmen.

Im Mittelpunkt Heike Hallaschka. Ihr Sopran – wie gewohnt – fein, glockenklar und tonfest. Auch die letzten Kirchenwinkel erfassend. Ihre Version von „The Lord‘s Prayer“ – einer Art „Hollywood-Version“ des „Vater unser“, hätte selbst den einstigen amerikanischen „Caruso“ Mario Lanza, der dieses Lied weltberühmt machte, entzückt.

Dazu stimmig die Orgel- und Klavier-Soli von Christiane Alt-Epping. Mit Variationen des Ohrwurms „Go tell it to the Mountain“ oder mit Kompositionen aus ihrer zweiten Heimat China. Fernöstliche kulturelle Leckerbissen wie das „Pfingstrosenfest“ oder die Melodie der „Warmen Winde“ setzten im Konzert eigene, bereichernde Akzente. Alldem gab Gerd Radeke mit seiner „goldenen Trompete“ den unvergleichlichen „gläsernen Rahmen“. Mit stets wiederkehrendem Gänsehaut-Effekt.

Nicht endenwollender Beifall forderte Zugaben. Und die gab es auch. Und nach Händels „Let the bright Seraphim“ und dem romantischen „Abendsegen“ – gesungen von Heike Hallaschka – hielt es die begeisterten Menschen nun nicht mehr auf den Bänken.

Wer ein weiteres Konzert dieses unvergleichlichen Künstlertrios hören und erleben möchte, sollte sich am Freitag (4. Januar) um 18.30 Uhr in der St. Petri-Kirche zu Münster einfinden.

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