Arbeiten an Promenade und Hafenplatz
Schöne Aussichten am Kanal

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Die Arbeiten an Kanalpromenade und Hafenterrasse kommen langsam, aber sicher voran. Der Winter schlägt den Bautrupps jedenfalls bisher kein Schnippchen. Bis der Hafenplatz komplett genossen werden kann, ist die Hochsaison der Kanal-Fans für dieses Jahr aber schon vorbei.

Samstag, 12.01.2019, 08:00 Uhr
Die Promenade, die direkt am Ufer verläuft, ist fertiggestellt. Die gesamte Baumaßnahme zieht sich aber noch über die Hochsaison für die Kanalfans hinaus hin.
Die Promenade, die direkt am Ufer verläuft, ist fertiggestellt. Die gesamte Baumaßnahme zieht sich aber noch über die Hochsaison für die Kanalfans hinaus hin. Foto: di

Von wegen spröder Charme des Betons! Der Reiz der künftigen Kanalpromenade lässt sich schon erahnen, obwohl die Bauarbeiten noch nicht in die Zielgerade eingebogen sind. Aber immerhin, ein paar Etappen sind schon geschafft: so beispielsweise die rund 200 Meter lange Strecke vom künftigen Hafenplatz bis zur B-235-Kanalbrücke. Der Winter jedenfalls fällt bisher so mild aus, dass Väterchen Frost die Arbeit nicht stoppt.

In acht bis zehn Wochen, so der Terminplan von Marcus Thies , Projektleiter im kommunalen Bauressort, soll ein erstes Kapitel abgeschlossen werden – mit dem Weg am Wasser entlang des Kanalufers und dem Fundament der „Hafenterrasse“. Diese zeitliche Kalkulation soll zumindest dann aufgehen, wenn das Wetter weiter mitspielt.

Während es relativ einfach gewesen sei, die bisherigen Betonelemente an der Wasserstraße entlang zu verlegen, beginnt laut Thies nunmehr der kompliziertere Part des Projektes. „Das ist ein ganz schönes Puzzle“, umschreibt der Bauingenieur im Dienste der Kommune die anstehende Aufgabe. Denn mit dem Bagger gelte es, sechs bis sieben Meter lange und rund acht Tonnen schwere Puzzle-Stücke passgenau zu platzieren.

Dass die Arbeiten derzeit nicht im Turbo-Tempo voranschreiten, so Thies, habe auch damit zu tun, dass der Hersteller der Betonfertigteile noch nicht alles ausgeliefert habe, was geordert worden sei.

Als zweites Los werden die Arbeiten für den Bereich Einfahrt Bakenstraße bis Kanalbrücke samt Hafenplatz vergeben, der mit Klinkersteinen gepflastert werden soll. Die Ausschreibung soll kurzfristig das Rathaus verlassen, kündigt der Mitarbeiter des Fachbereichs Bauen und Planen an. Noch im Frühjahr sollen Rüttler und Bagger anrollen und das Erdreich bewegen; dies sei ohnehin geplant gewesen, weil der Baustart für diesen Abschnitt nicht in den Winter gelegt werden sollte.

Was im Klartext bedeutet, dass die verheißungsvolle Aussicht, auf dem neuen Hafenplatz – der zugleich den Kanal barrierefrei zugänglich macht – zu chillen, in diesem Sommer noch nicht Realität wird.

Nicht nur die Uferpromenade direkt am Wasser, sondern auch der (höher verlaufende) Leinpfad wird umgestaltet. Als wiederkehrendes Element, das sich auch im Ortskern findet, tritt dort das Gehband in Erscheinung. Es soll auch vom Kanal in den Ortskern führen – wobei an dieser Route mit Haus Palz, Brennerei und Pfarrkirche ein paar Preziosen liegen.

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