Neujahrsempfang: Bürgermeister kündigt umfangreiche Investitionen an
„Dicke Brocken“ vor der Brust

Senden -

Vor rund 300 Ehrenamtlichen aus allen Ortsteilen der Gemeinde gab Bürgermeister Sebastian Täger beim Neujahrsempfang einen Rückblick auf 2018 und einen Ausblick auf 2019. Insbesondere richtete er den Fokus auf die Sanierung der Steverhalle, die Kirchplatzgestaltung und die Umgestaltung von Haus Palz.

Sonntag, 13.01.2019, 16:14 Uhr aktualisiert: 14.01.2019, 14:20 Uhr
Vor rund 300 Ehrenamtlichen informierte Bürgermeister Sebastian Täger über die für 2019 geplanten Projekte. Zuvor hatte er eine Rückschau auf 2018 gehalten.
Vor rund 300 Ehrenamtlichen informierte Bürgermeister Sebastian Täger über die für 2019 geplanten Projekte. Zuvor hatte er eine Rückschau auf 2018 gehalten. Foto: sff

Stabiles Sitzfleisch mussten die rund 300 Ehrenamtlichen mitbringen, die am Freitagabend am Neujahrsempfang der Gemeinde Senden teilnahmen. Denn fast zwei Stunden nahmen der Rückblick auf 2018 und der Ausblick auf 2019 von Bürgermeister Sebastian Täger in Anspruch. Dabei klangen beim Thema Bürgerinformation in Sachen „Preußenstadion“ und „Baustellenplanung“ selbstkritische Töne an. „Als dicke Brocken“ für 2019 bezeichnete Täger die Sanierung der Steverhalle, die Umgestaltung von Haus Palz und des Kirchplatzes sowie weitere ISEK-Maßnahmen, für die er eine Umsetzung von weiteren sechs Jahren ins Auge fasste. Umrahmt wurden die harten Fakten von wunderbar zart perlenden Tönen der Harfenistin Ronja Ehrbar.

Bei der Diskussion um den möglichen Stadionbau in Bösensell habe er den „Aufreger-Faktor und die mediale Entfaltung“ unterschätzt räumte Täger ein. Er wünsche dem SC Preußen für 2019 alles Gute und fügte unter dem Beifall der Zuhörer hinzu: „Die sollen erst einmal wieder besser Fußball spielen! Und mit dem Fahrrad kann ich auch bis an die Hammer Straße fahren.“

Neujahrsempfang der Gemeinde Senden

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  • Per Handschlag begrüßten Bürgermeister Sebastian Täger und sein ehrenamtlicher Stellvertreter Alfons Hues die Gäste in der Steverhalle.

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  • Beim Neujahrsempfang hielt Sebastian Täger einen bebilderten Rückblick auf 2018 und Ausblick auf 2019.

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  • Ronja Ehrbar setzte musikalische Glanzlichter.

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  • Bürgermeister Sebastian Täger hielt vor rund 300 ehrenamtlich Aktiven Rückblick auf 2018 und Ausblick auf 2019.

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  • Ronja Ehrbar setzte musikalische Glanzlichter.

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  • Im Foyer der Steverhalle hatten die Gäste bei einem Sektempfang Gelegenheit zum persönlichen Gedankenaustausch.

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  • Im Foyer der Steverhalle hatten die Gäste bei einem Sektempfang Gelegenheit zum persönlichen Gedankenaustausch.

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  • Im Foyer der Steverhalle hatten die Gäste bei einem Sektempfang Gelegenheit zum persönlichen Gedankenaustausch.

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  • Im Foyer der Steverhalle hatten die Gäste bei einem Sektempfang Gelegenheit zum persönlichen Gedankenaustausch.

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  • Im Foyer der Steverhalle hatten die Gäste bei einem Sektempfang Gelegenheit zum persönlichen Gedankenaustausch.

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  • Im Foyer der Steverhalle hatten die Gäste bei einem Sektempfang Gelegenheit zum persönlichen Gedankenaustausch.

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  • Bürgermeister Sebastian Täger.

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  • Für den beeindruckenden Auftritt dankte Bürgermeister Sebastian Täger der erst 13-jährigen Harfenistin Ronja Ehrbar.

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„Viele Hochbaumaßnahmen, zum Beispiel am Mühlenbach, am Alten Holtruper Sportplatz, in Ottmarsbocholt im Sudendorp oder in Bösensell im Baugebiet Espelbusch werden 2019 starten“, kündigte Täger an. Zudem plane Lidl einen Anbau zur Erweiterung der Verkaufsfläche und Aldi beabsichtige den Abriss und vollständigen Neubau seines Marktes am Grete-Schött-Ring. „Eine weitere Straßenbaumaßnahme auf der Gartenstraße, zwischen dem Kreisverkehr am Busbahnhof und der Kreuzung Wilhelm-Haverkamp-Straße/ Münsterstraße, wird auch in diesem Jahr zu Umleitungen und Beeinträchtigungen führen“, führte der Bürgermeister aus.

Breiten Raum nahmen im Ausblick auch die anstehenden Investitionen der Gemeinde für die Schulen und Sportvereine ein. So sind nach Tägers Worten im Haushalt 450 000 Euro für eine bauliche Erweiterung der Marienschule zur Bildung von Ganztagsklassen vorgesehen. Weitere 131 000 Euro sind für die Schulhofgestaltung in Bösensell eingeplant. Insgesamt rund 1,4 Millionen Euro veranschlagt die Gemeinde für die bis einschließlich 2020 laufende Dachsanierung am Gymnasium. Ausgaben kündigte Täger auch für die Fortführung des Digitalisierungsprozesses an: „Um die weiteren Investitionen zielgerichtet und förderkonform vornehmen zu können, werden das Schulamt und die gemeindliche IT-Abteilung in Zusammenarbeit mit den Schulen und einem externen Dienstleister im ersten Halbjahr einen Medienentwicklungsplan erstellen und politisch beraten lassen“, sagte der Bürgermeister.

Mit voraussichtlich rund 450 000 Euro will sich die Gemeinde am Neubau der VfL-Umkleide beteiligen. 560 000 Euro stehen für die Sanierung der SVB-Umkleide im Haushalt. Mit 100 000 Euro fördert die Gemeinde die Erweiterung der Reithalle des RV Senden. Weitere rund 4,9 Millionen Euro verschlingt die Sanierung der Steverhalle. „Wir planen, die Halle spätestens Mitte 2020 wieder nutzen zu können und zwar in einer völlig neuen Qualität“, so Täger.

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