Herdfeuerabend der Kolpingsfamilie
Plattdeutsches trifft auf Lokalgeschichte

Senden -

Beim Herdfeuerabend der Kolpingsfamilie Senden trugen Angehörige des Plattdeutschen Krinks Texte bekannte Mundart-Autoren vor. Den Blick auf Sendens Wandel richtete Architekt Norbert Stutenkemper.

Dienstag, 15.01.2019, 15:46 Uhr aktualisiert: 15.01.2019, 17:32 Uhr
Beim Herdfeuerabend erlebten die Gäste im „Treffpunkt“ einen geselligen Abend mit plattdeutschen Vorträgen und Ausführungen zum Wandel in Senden.
Beim Herdfeuerabend erlebten die Gäste im „Treffpunkt“ einen geselligen Abend mit plattdeutschen Vorträgen und Ausführungen zum Wandel in Senden. Foto: Kolping

Die Kolpingfamilie Senden hatte zu einem Herdfeuerabend in den „Treffpunkt“ an der Münsterstraße eingeladen. Die zahlreichen Besucher erwartete ein geselliger Abend mit Programm.

Als Gäste des Abends begrüßte Kolping-Vorsitzender Josef Wortmann Vertreter des Plattdeutschen Krinks aus Münster. Die Sprecherin des Teams, Trude Decker , trug ihren Vortrag, der zunächst musisch und feinfühlig, dann vor allem amüsant gestaltet war, versiert in münsterländischer Mundart vor, heißt es in der Pressemitteilung. Decker bat die die Gäste, so gut sie können, mitzumachen. Das Team des Plattdeutschen Krinks hatte Lieder und Texte von bekannten Heimatdichtern des Münsterlandes ausgewählt, unter anderem Anton Aulke, Burkhard Holtmann und Augustin Wibbelt.

Weiterer Akteur des Abends war Norbert Stutenkemper . Er schilderte von der Begegnung seines Vaters, der auch Mitglied des Plattdeutschen Krinks war, mit dem damaligen Gründer des Krinks, Theodor Breider.

Den zweiten Teil des Herdfeuerabends widmete die Kolpingfamilie dem Buch: „Senden im Wandel der Zeit – Erinnerungen aus den Jahren 1954-2017“, geschrieben von dem Kolpingsbruder Norbert Stutenkemper. Der Architekt trug Wesentliches aus seinem Buch vor, von dem einige Exemplare ausgelegt worden waren, damit die Gäste den Wandel in Senden anhand der Fotos rekapitulieren konnten. Der Titel, der bei Bücher Schwalbe erhältlich ist, stieß auf großes Interesse bei den Zuhörern, da viele von ihnen die Verwandlung selbst erlebt oder als Bauherr mitgestaltet haben, lautet die Pressemitteilung weiter. Außerdem könne man mit Hilfe des Buches weiteren Generationen vermitteln, wie sich Senden entwickelt hat.

Nach Abschluss der Vorträge und Lieder war sich die Kolpingfamilie Senden einig, dass ein Abend in der plattdeutschen Mundart schon bald wieder stattfinden sollte, so das Resümee.

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