Nächster Bauabschnitt im Ortskern beginnt Mitte Februar
Kirchplatz wird neu eingekleidet

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Die Vermessung für die anstehende Umgestaltung des St. Laurentius-Kirchplatzes ist angelaufen. Laut aktueller Planung sollen die Baumaßnahmen am 18. Februar beginnen. Mindestens 18 Monate wird es dauern, bis der Platz komplett neu und barrierefrei eingekleidet ist.

Mittwoch, 16.01.2019, 16:27 Uhr
Die Vorarbeiten zur Umgestaltung des Kirchplatzes von St. Laurentius sind angelaufen: Hamza Güzac, Mitarbeiter der Firma Dallmann, hat am Mittwoch damit begonnen, das Areal rund um die Sendener Pfarrkirche zu vermessen.
Die Vorarbeiten zur Umgestaltung des Kirchplatzes von St. Laurentius sind angelaufen: Hamza Güzac, Mitarbeiter der Firma Dallmann, hat am Mittwoch damit begonnen, das Areal rund um die Sendener Pfarrkirche zu vermessen. Foto: sff

Der erste Vorbote für die geplante barrierefreie Umgestaltung des Kirchplatzes ist am Mittwoch eingetroffen: Hamza Güzac , Vermessungstechniker bei der Firma Dallmann aus Bramsche, hat das Areal rings um die Sendener Pfarrkirche schon einmal vorab unter die Lupe genommen und Marken gesetzt. Voraussichtlich am 18. Februar (Montag) werde die Baumaßnahme „Laurentius­platz“ starten, hieß es auf WN-Anfrage im Sendener Rathaus.

Damit Kirche, Kita Steverspatzen und Gewerbebetrieb weiterhin erreichbar bleiben und der Verkehrsfluss so wenig wie möglich behindert wird, wird die Maßnahme in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Die Bauzeit dürfte nach derzeitigem Planungsstand mindestens 18 Monate umfassen.

„Wir sind bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und die Erreichbarkeit des Ortskerns zu jeder Zeit aufrechtzuerhalten“, versichern Klaus Mende und Erwin Oberhaus vom Tiefbauamt der Gemeinde. Dies sei umso wichtiger, da im Februar auch die Bauarbeiten an der Gartenstraße beginnen. Dort wird unter anderem der Kreis Coesfeld am Einmündungsbereich der Ostlandstraße und der Herrenstraße einen Mini-Kreisverkehr einrichten ( WN berichteten). Dann wird erneut an mehreren Stellen im Ortskern parallel gebuddelt.

„Die Umgestaltung des Kirchplatzes ist sicherlich das Kernstück des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungs-Konzeptes“, lautet die Einschätzung von Bürgermeister Sebastian Täger. So soll rund um St. Laurentius ein sogenanntes „tanzendes Band“ entstehen. Das ist eine niedrige, an mehreren Stellen offene und in der Höhe variierende Mauer aus Betonsteinen. Um die alten Linden nachhaltig zu schützen, werde das Pflaster um die Bäume durch eine wassergebundene Deckschicht ersetzt, berichtete der Bürgermeister bereits beim Neujahrsempfang der Gemeinde. Der Kirchplatz selbst werde in derselben Klinkermischung und Verlegeart gestaltet wie die Eintrachtstraße und der Platz am Laurentius-Brunnen. Bevor diese gestalterischen Umsetzungen beginnen, werden Kanäle und Wasserleitungen im Untergrund erneuert.

Der donnerstags stattfindende Wochenmarkt wird für die Zeit der Baumaßnahmen auf den bereits umgestalteten Teil der Eintrachtstraße verlegt. Nach Auskunft der Gemeinde wird der erste Markttag dort am 21. Februar stattfinden.

Die Planungen im Einzelnen sowie der zu erwartende Kostenrahmen sollen am 24. Januar (Donnerstag) bei der Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses vorgestellt werden.

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