Feuerwehrversammlung mit Bilanz und Beförderungen
Ehrenamt dient Sendens Sicherheit

Senden -

Der Löschzug Senden blickte auf seiner Versammlung auf ein Jahr mit einem konstant hohen Niveau der Einsätze zurück. Das ehrenamtliche Engagement der Kameraden würdigte unter anderem der stellvertretende Bürgermeister Alfons Hues.

Sonntag, 10.02.2019, 12:40 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 15:30 Uhr
Der Löschzug Senden, der Beförderungen und Wechsel in der Führung zu verzeichnen hat, kam im Feuerwehrhaus mit Vertretern aus Verwaltung und Politik zur Jahreshauptversammlung zusammen.
Der Löschzug Senden, der Beförderungen und Wechsel in der Führung zu verzeichnen hat, kam im Feuerwehrhaus mit Vertretern aus Verwaltung und Politik zur Jahreshauptversammlung zusammen. Foto: Andreas Krüskemper

„Ein Sendener Feuerwehrmann ist statistisch für die Sicherheit von 268 Sendenern verantwortlich“, stellte Schriftführer Meinolf Ernst in seinem Bericht auf der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Senden der Freiwilligen Feuerwehr fest. 2013 seien es noch 341 gewesen, so dass die damals angestoßene Werbung als guter Erfolg zu werten sei. Zum Jahreswechsel umfasste der Löschzug 54 aktive Mitglieder, 23 Mitglieder in der Ehrenabteilung, elf Jugendfeuerwehrleute sowie ein Ehrenmitglied.

„Friederike“ nur als einen Einsatz gezählt

Mit 142 Einsätzen ist die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Dabei ist die Zahl der Brandeinsätze nicht zuletzt aufgrund des trockenen Sommers von 36 (2017) auf 50 gestiegen, es waren jedoch überwiegend kleinere Brände. Die Zahl der technischen Hilfeleistungen ist von 91 auf 78 gesunken. „Das liegt aber auch daran, dass wir Sturmtief Frederike als einen Einsatz erfasst haben“, erläuterte Ernst. Fehlalarmierungen gab es 14.

Jugendfeuerwehr zieht Bilanz

Für die Jugendfeuerwehr zog Tabitha Kramer Bilanz. Sie erinnerte unter anderem an die Prüfung zur Leistungsspange und den Segeltörn auf dem Ijsselmeer. Danach folgte zum letzten Mal der multimediale Jahresrückblick von Roland Blome und Alexander Geissler: Die beiden geben die Aufgabe nach zwölf Jahren an Tabitha Kramer und Sara Lagedroste weiter.

Die Kassenprüfer Willi Willeke und Ulrich Tork bescheinigten dem langjährigen Kassenwart Dieter Drabant in ihrem Bericht erneut eine vorbildlich geführte Kasse, was zu einer einstimmigen Entlastung führte. Das Amt des turnusgemäß ausscheidenden Kassenprüfers Willi Willeke übernimmt Reinhard Krispin für die kommenden beiden Jahre. Nach fünf Jahren schied Eugen Cekanin aus dem Vorstand der Sendener Wehr aus. Zu seinem Nachfolger wurde Oliver Horn gewählt.

Alfons Hues wüdigt Ehrenamt

In Vertretung für den aus gesundheitlichen Gründen entschuldigten Bürgermeister Sebastian Täger zeichnete Alfons Hues, stellvertretender Bürgermeister, Stefan Niehues mit der silbernen Ehrennadel für 25-jährige Feuerwehrzugehörigkeit aus. Ehrenamtlicher Einsatz sei wichtig, und so freue er sich, gerade in Zeiten, in denen Angriffe auf Rettungskräfte immer mehr zunehmen, so viele junge Leute in der Jugendfeuerwehr zu sehen, betonte Hues.

Manfred Overbeck nimmt Beförderungen vor

Auch einige Beförderungen galt es vorzunehmen. So beförderte Wehrführer Manfred Overbeck die von der Jugendfeuerwehr kommenden Tabitha Kramer zur Feuerwehrfrau sowie Marvin Prochnow und Lukas Pohlmann zum Feuerwehrmann. Vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann befördert wurde Tristan Lieske. Die Beförderung vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann erhielten Tobias Tork und Marcel Marxcors. Außerdem erhielten Nils Falk und Alexander Schmidt das Deutsche Sportabzeichen in Silber, Jan-Arne Pallas und Heiko Pohlmann in Gold.

Zum Abschluss des offiziellen Teils wurde Roland Blome und Alexander Geisler aus der aktiven Wehr in die Unterstützungseinheit versetzt.

Löschzugführer Heiko Pohlmann bedankte sich bei allen Feuerwehrleuten für ihren ständigen Einsatz, danach klang der Abend bei Gulaschsuppe gemütlich aus.

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