Indienhilfe St. Laurentius zu Gast beim Heimatverein
Hilfe zur Selbsthilfe trägt Früchte

Senden -

Es sind keine Almosen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe. Dieses Konzept der Indienhilfe St. Laurentius trägt Früchte, wie Vertreter der Initiative auf Einladung des Heimatvereins Senden geschildert haben.

Mittwoch, 13.02.2019, 17:30 Uhr
Beim Stammtisch des Heimatvereins schilderten Vertreter der Indienhilfe Senden ihre Projekte im Bistum Indore, zu denen auch eine nachhaltige Energieversorgung gehört.
Beim Stammtisch des Heimatvereins schilderten Vertreter der Indienhilfe Senden ihre Projekte im Bistum Indore, zu denen auch eine nachhaltige Energieversorgung gehört. Foto: Geuting

Indienhilfe St. Laurentius zu Gast beim Heimatverein Senden: Mitten in Indien, dem Staat mit 1,35 Milliarden Einwohnern, liegt die Partnerdiözese Indore, eine katholische Gemeinde im hinduistisch geprägten Indien, wo nur 2,3 Prozent der Bevölkerung christlich geprägt sind. Paula Erpenbeck aus Senden, gründete 1979 die Indienhilfe St. Laurentius. In ihrer Nachfolge sind es heute die Familien Degener, Buß, Wanko, Melchers, Dabbelt, Drecker und viele weitere Unterstützer, die mit unermüdlichem Einsatz, große Hilfe dort leisten, wo die ärmsten und viele aus der indischen Mehrheitsgesellschaft verdrängten Menschen wohnen.

Eine christliche Missionierung, so die Pressemitteilung, findet nicht statt. Hilfe zur Selbsthilfe, das ist das Motto der örtlichen Unterstützer. Der Bevölkerung, die oft vom Staat Indien alleine gelassen wird, ein wenig Wohlstand und Bildung zu ermöglichen, das ist das Ziel der Hilfe. Die Projekte umfassen eine funktionierende Wasserversorgung, Sanitäranlagen, Biogasanlagen, um den restlichen Wald zu schonen, Solaranlagen, Kompostierungsanlagen, der Aufbau einer ökologischen Landwirtschaft, und ganz besonders wichtig die Bildungsprogramme.

Zum Konzept der Indienhilfe gehört auch das Angebot grundlegender Schulbildung.

Zum Konzept der Indienhilfe gehört auch das Angebot grundlegender Schulbildung. Foto: Degener

Der Staat gebe zwar jeder Familie auf Antrag zwei Hektar Ackerland, aber oft wissen die Menschen nicht, wie man eine solche Hilfe beantragt, oder wie man dieses Land dann nachhaltig bewirtschaftet. Eindrucksvoll, so der Heimatverein weiter, schilderten die Referenten die Arbeit vor Ort, und konnten neben allen Problemen auch von vielen, sehr positiven Entwicklungen berichten.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6389120?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F166%2F
Auto verschwindet im Loch einer Baustelle
Schwerer Unfall: Auto verschwindet im Loch einer Baustelle
Nachrichten-Ticker