Bürgermeister kapituliert vor Prinz Dominik und Gefolge
Rathaus fest in Narrenhand

Senden -

Prinz Dominik I. und sein 40-köpfiges Gefolge haben am Montag das Sendener Rathaus erobert. Bürgermeister Sebastian Täger gab sich als „adoptierter Jeck“ zu erkennen.

Montag, 25.02.2019, 17:34 Uhr
Nach dem Hissen der Flaggen wurden die Jecken der Prinzenecke Broholt von Bürgermeister Sebastian Täger im Rathaus empfangen und mit Schnittchen und Frikadellen bewirtet. Als Dankeschön überreichten Prinz Dominik und Funkenmariechen Martina dem Bürgermeister eine frisch gedruckte Ausgabe der Ottmarsbocholter Karnevalszeitung (OKZ).
Nach dem Hissen der Flaggen wurden die Jecken der Prinzenecke Broholt von Bürgermeister Sebastian Täger im Rathaus empfangen und mit Schnittchen und Frikadellen bewirtet. Als Dankeschön überreichten Prinz Dominik und Funkenmariechen Martina dem Bürgermeister eine frisch gedruckte Ausgabe der Ottmarsbocholter Karnevalszeitung (OKZ). Foto: sff

Per Sonderfahrt aus Ottibotti brachten die Narren der Prinzenecke Broholt am Montagmittag den Karneval ins Sendener Rathaus. Singend, von Pauke und Kazoos begleitet, besetzten die farbenfroh kostümierten 40 Jecken zunächst den Vorplatz, um dort neben der Jallermann-Fahne die Deutschland-Flagge und die Senden-Flagge zu hissen. Sodann ließen Prinz Dominik und Funkenmariechen Martina samt Gefolge nach der Nationalhymne die von Alexander Faulbaum gedichtete Ottibotti-Hymne „Komm, wir feiern in Otti“ erklingen und zogen ins Rathaus ein.

„Kommt rein. Ich bin ohnehin nicht mehr Hausherr. Den Schlüssel hab‘ ich ja schon gestern abgegeben“, begrüßte Bürgermeister Sebastian Täger mit breitem Lächeln das Prinzenpaar, den Elferrat, die Junggesellen und Frauen der Broholter Fußgruppe im Rathausfoyer. Anschließend wurden die Gäste aus der Karnevalhochburg im Kleinen Sitzungssaal mit Schnittchen, Frikadellen und Knabbereien bewirtet. Als Gegenleistung wurde der Bürgermeister mit einer frisch gedruckten Ausgabe der Ottmarsbocholter Karnevalszeitung (OKZ) in Sachen „amüsante Pleiten. Pech und Pannen in Otti“ auf Stand gebracht.

Obwohl Ottmarsbocholt jenseits des Dortmund-Ems-Kanals liegt, ist der Ottibotti-Karneval für Täger schon längst kein unbekanntes Ufer. „2016 bin ich von der Holte Straße adoptiert worden. Zu dieser Karnevalsecke gehört auch mein Vorgänger Alfred Holz“, erzählte der Bürgermeister im WN-Gespräch. Ab und an habe er dort auch schon die Wagenbauer besucht. Am Wochenende konnte er allerdings gleich zwei Premieren feiern: „Am Samstag bin ich zum ersten Mal beim Eiersammeln mitgegangen. Und am Sonntag durfte ich gemeinsam mit meinem Sohn Hendrik als Cowboys auf dem Karnevalswagen mitfahren. Das war superschön“, berichtete Täger mit leuchtenden Augen.

Am Montagmorgen war die Broholter Prinzen-Delegation bereits in der DRK-Kita „Davertgeister“, in der Davertgrundschule sowie im Familienzentrum St. Urban zu Gast. Am Donnerstagabend besuchen die Jecken die Weiberfastnacht in Ottmarsbocholt. Als letzte Termine der Session stehen dann am Samstag ein Besuche im Sendener Kloster St. Klara sowie beim Ottmarsbocholter Seniorenkarneval auf dem Programm.

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