KFD St. Urban behält Teamsprecherin
Viel Beifall für das „Ich mache weiter“

Ottmarsbocholt -

Margret Klemmer setzt ihr Engagement als Teamsprecherin der KFD Ottmarsbocholt fort. Das ist das entscheidende Ergebnis der Mitgliederversammlung der Frauengemeinschaft.

Sonntag, 10.03.2019, 14:40 Uhr aktualisiert: 13.03.2019, 17:32 Uhr
70 Mitglieder der katholischen Frauengemeinschaft St. Urban honorierten es mit viel Beifall, dass Margret Klemmer (2. von links) auch weiterhin die Fäden in der Hand hält.
70 Mitglieder der katholischen Frauengemeinschaft St. Urban honorierten es mit viel Beifall, dass Margret Klemmer (links) auch weiterhin die Fäden in der Hand hält. Foto: ure

Ja, sie habe daran gedacht, die Brocken hinzuwerfen. Ein Gedicht des namhaften Theologen Jochen Klepper hätte ihr dann aber die Kraft „zum Durchhalten“ gegeben. Und so stehe heute keine Wahl an: „Ich mache weiter“, erklärte die Teamsprecherin Margret Klemmer am Samstagnachmittag auf der Mitgliederversammlung der katholischen Frauengemeinschaft St. Urban in der Gaststätte Lindfeld und rief damit starken Beifall hervor. Sie hätte sich „allein gelassen gefühlt“ und gedacht „Was machste jetzt?“ Im Ergebnis sei sie dann auf andere zugegangen, und nun hat sie Mitstreiter in einem kleinen Team. „Da tut sich was.“

Rückhalt in der Familie war wichtig

Als sehr wertvoll beschrieb sie den Rückhalt in der Familie. „Mach es weiter“, das seien immer die Worte ihres Mannes gewesen. „Ganz toll“ findet es Klemmer auch, dass ihr das alte Team „noch immer zur Seite“ stehe. „So weit wie Adelheid “ sei sie nämlich noch nicht, womit sie die Erfahrung ihrer Vorgängerin Adelheid Hanning ansprach, die darauf mit Mut machender Zuversicht antwortete: „Da wächst man hinein.“

Sie sei ein Typ, bei der alles „aus dem Bauch heraus“ gemacht werde, merkte Margret Klemmer mit einer gewissen Selbstkritik an. Da musste ihr Pfarrer Klemens Schneider allerdings widersprechen, denn er habe den Eindruck, dass bei ihr „alles durchs Herz geht“. Und das mache sie „so sympathisch“ und deshalb sei ihre Arbeit „auch so segensreich“ für die aktuell 286 Mitglieder zählende KFD.

KFD mit vielen Aktivitäten

Aus dem von Maria Hutters vorgetragenen Jahresbericht wurde ersichtlich, dass trotz des kleinen Führungszirkels eine Menge an Aktivitäten stattgefunden hat. Einen Überblick über die Finanzen gab Theresa Schulte Vorwick. Um die Pressearbeit kümmert sich in Zukunft Ingrid Möller. Verzichten müssen werde man dagegen leider auf Marianne Olbrich und Monika Becker, die bislang dankenswerterweise alle über 80-Jährigen zum Geburtstag besucht hätten. Wie Klemmer den 70 Anwesenden weiter mitteilte, werde es diese bislang jedes Jahr erfolgten Gratulationen in der Konsequenz nun nur noch im Fünf-Jahres-Intervall geben.

Gleichberechtigung bleibt Aufgabe

Auf jene Problematik, welche der Weltfrauentag gerade erst wieder ins Bewusstsein gebracht hatte, ging die Pastoralreferentin Ute Albrecht in einem Referat vertiefend auf der KFD-Versammlung ein. Obwohl bereits im Schöpfungsbericht der Bibel eine völlige Gleichberechtigung von Mann und Frau ganz klar zum Ausdruck gebracht werde, herrsche innerkirchlich eine deutliche Abwehr dagegen. Als Folge der 1999 von der Bundesversammlung erhobenen Forderung nach der Zulassung von Frauen zum Priesteramt habe die Deutsche Bischofskonferenz der KFD sogar mit der Verbannung aus der katholischen Kirche gedroht, weshalb dieser Passus dann aus den Leitlinien wieder herausgenommen wurde.

...

Auch mit den Messdienerinnen wurde es zuletzt immer weniger. Vor diesem Hintergrund zeigte sich die Teamsprecherin sehr erleichtert, dass es Theresa Rave gelungen war, drei Frauen für den Altardienst bei der monatlichen Gemeinschaftsmesse zu akquirieren: Walburga Dabbelt, Irmgard Welp und Petra Resing (zugleich auch Neuaufnahme bei der KFD) sind – so wurde es am Samstag offenbar – das Resultat eines lockeren Thekengesprächs an Karneval gewesen.

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