Repair-Café im Werkraum der Edith-Stein-Schule
Gemeinsam reparieren statt wegwerfen

Senden -

Kaputt, aber noch brauchbar: Dinge, für die dies gilt, können am 8. Mai (Mittwoch) im ersten Sendener Repair-Café im Werkraum der Hauptschule wieder auf Vordermann gebracht werden. „Reparieren statt wegwerfen“ lautet die Devise.

Mittwoch, 03.04.2019, 16:32 Uhr
In der Werkstatt der Edith-Stein-Schule wird am 8. Mai zum ersten Mal in Senden ein sogenanntes Repair-Café angeboten.
In der Werkstatt der Edith-Stein-Schule wird am 8. Mai zum ersten Mal in Senden ein sogenanntes Repair-Café angeboten. Foto: sff

Die Rahmenbedingungen sind geschaffen. Und am 8. Mai (Mittwoch) kann es losgehen. Dann wird zum ersten Mal ein Repair-Café in Senden angeboten. Es handelt sich um eine Treffen, bei dem jeder selbst oder mit kostenloser Hilfe von Experten kaputte Dinge reparieren kann. Dazu gibt es selbst gebackenen Kuchen, Kekse und Kaffee gegen eine kleine Spende, teilt die Gemeinde mit.

Die Wirtschaftsbetriebe Coesfeld (WBC) hatten bereits finanzielle Unterstützung für das Projekt zugesagt. Fachliche Hilfe stellt der Verein für interkulturelle Begegnungsprojekte e.V. (IBP). Nun hat die Gemeinde nach Gesprächen mit der Leitung der Edith-Stein-Schule darüber hinaus auch geeignete Räume und personelle Unterstützung für die Veranstaltungen gefunden: Die Treffen dürfen in den Werkstatträumen der Schule stattfinden, so dass das Repair-Café einen festen Ort und gleichzeitig auch Unterstützung in Senden gefunden hat.

„Ich möchte mich besonders bei Schulleiter Rainer Leifken und Sozialarbeiter Piet Jütten dafür bedanken“, sagt Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg , die das Projekt seitens der Gemeinde betreut, so die Mitteilung. Die Vermittlung von Grundkompetenzen und Berufsorientierung finde sich im Profil der Edith-Stein-Schule. Und das passe gut zum Gedanken des Repair-Cafés.

Begeistert von den Räumlichkeiten zeigten sich Martin Althoff und Karl-Heinz Sommer von IBP, die mit ihren Fachkräften dort defekte Gebrauchsgegenstände untersuchen und reparieren werden. „Solch ideale Bedingungen finden wir selten vor.“ Und davon könnten gleich viele profitieren, hofft Volmerg: „Die Mitarbeiter von IBP bringen ihr technisches Fachwissen ein und geben es an Schüler und Interessierte weiter. Und wir helfen auf diese Weise dabei Abfall zu reduzieren“. Eine Unterstützung durch Ehrenamtliche ist gerne gesehen.

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