St. Johannes-Bruderschaft Venne
Das Schützenfest rückt näher

Venne -

Für die St. Johannes-Bruderschaft Venne steht ein Highlight an: Vom 28. bis 30. Juni wird das Schützenfest gefeiert. Die Rückkehr zur Teilnahme am Pokalschießen der Sendener Schützenvereine war ebenfalls Thema der Generalversammlung.

Montag, 08.04.2019, 13:56 Uhr aktualisiert: 12.04.2019, 18:37 Uhr
Das diesjährige Schützenfest sowie das Pokalschießen aller Sendener Schützen waren zwei zentrale Punkte, die die Venner Johannes-Bruderschaft auf der vom Vorsitzenden Michael Löbke (Mitte) geleiteten Generalversammlung erörterte.
Das diesjährige Schützenfest sowie das Pokalschießen aller Sendener Schützen waren zwei zentrale Punkte, die die Venner Johannes-Bruderschaft auf der vom Vorsitzenden Michael Löbke (Mitte) geleiteten Generalversammlung erörterte. Foto: ure

33 der insgesamt 150 Mitglieder waren am Sonntagvormittag zur Generalversammlung der St. Johannes-Bruderschaft Venne in die Ottmarsbocholter Gaststätte Kallwey gekommen. Vorsitzender Michael Löbke freute sich, dass darunter auch zwei Neuaufnahmen waren. Sebastian Tombrock (16) und Jonas Holtermann (17) sorgen dafür, dass der Verein wieder Nachwuchs bekommt.

In diesem Jahr wird wieder Schützenfest gefeiert, und zwar vom 28. bis 30. Juni. An der bewährten Festfolge ändert sich nichts. Munition braucht der Schießwart jetzt weniger als sonst üblich zu besorgen – weil von 2017 noch viel übrig geblieben ist. Damals war der Vogel ungewöhnlich früh gefallen, sodass auch nur wenig Kugeln verbraucht wurden. Dieser Umstand möge die neuen Vogelbauer Andreas Wessel und Kersten Laubrock aber bitte nicht dazu verleiten, das hölzerne Zielobjekt nun dicker zu machen, stellte Löbke klar. Denn wenn sich das Schießen dann bis tief in die Nacht hinziehe, wäre das in Niemandes Interesse. Der bisherige Vogelbauer Clemens Reher hatte sich nach 60-jährigen Diensten in den Ruhestand verabschiedet.

Ungebührliches Verhalten von Mitgliedern auf dem Schützenfest ruft jedes Mal die Disziplinarkommission auf den Plan, welche bei der Ahndung dann in aller Regel den trockenen Kehlen der Kompanie etwas Gutes tun will. Die verhängten Strafen in Form einer „Runde“ brauchen von nun an nicht mehr an Ort und Stelle abgegolten werden, sondern erst bei der nächsten vereinsinternen Feier. Das hat für die Delinquenten den Vorteil, dass ihr Portemonnaie weniger strapaziert wird, weil sie der edle Gerstensaft dann günstiger kommt.

Nachdem das Kriegerehrenmal vor zwei Jahren von dreisten Dieben heimgesucht worden war, hat die Johannesbruderschaft im letzten Winter die zur Hauptstraße hin befindliche Hecke ordentlich gestutzt, wodurch die Gedenktafeln nun wesentlich besser einsehbar sind und potenzielle Langfinger nun – so hofft Michael Löbke zumindest – eher gesehen werden. Weiteres Thema auf der Versammlung war das nach wie vor brach liegende Schießwesen. Die Nichtteilnahme am Pokalschießen aller Sendener Schützenvereine war schon im letzten Jahr von den beiden Ehrenvorsitzenden Reinhard Schmiing und Heinrich Wessel beklagt worden. Und sie appellierten jetzt erneut dafür, diesem Punkt mehr Aufmerksamkeit zu schenken und das nicht als unwichtig abzutun. Dem Verein dürfe das nicht gleichgültig sein. „Wir müssten das wieder auf die Beine gestellt bekommen“, mahnte Wessel.

Die nächsten Termine: 9. Juni Vorbereitungsversammlung für das Schützenfest bei Schöppner. 20. Juni Fronleichnamsprozession aller vier Teilgemeinden in der Venne. 14. Juli Gottesdienst im Wald im Rahmen der Sommerkirche.

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