Bürgerstammtisch der CDU
Windkraft facht sachlich geführte Debatte an

Senden -

Das Thema polarisiert, dennoch ging es bei der Diskussion um Windkraft in Senden auf Einladung der CDU sachlich zu.

Mittwoch, 17.04.2019, 11:00 Uhr
Auf große Resonanz stieß die Einladung zum Bürgerstammtisch der CDU bei Niemeyer.
Auf große Resonanz stieß die Einladung zum Bürgerstammtisch der CDU bei Niemeyer. Foto: CDU

Rückenwind für den Dialog: Der zweite Bürgerstammtisch in diesem Jahr der CDU Senden war gut besucht, denn rund 70 Bürger informierten sich über das Thema Windkraftanlagen in Senden. Sowohl die Befürworter als auch die Gegner zur Windkraft waren eingeladen, die Vorsitzenden der beiden Initiativen hatten Gelegenheit, ihre Argumente vorzubringen, betont die CDU in ihrer Pressemitteilung.

Gerd Gebauer , der Vorsitzende des Gemeindeentwicklungsausschusses, informierte zu Beginn über die rechtlichen und gesetzlichen Rahmenbedingen des Verfahrens. Anhand einer großflächigen Gemeindekarte wurde dargestellt, in welchen Zonen bisher Windkraftanlagen möglich wären und welche Veränderungen sich ergäben, wenn der von der CDU/FDP-Landesregierung eingebrachte Entwurf zur Änderung des Landesentwicklungsplans in NRW Gesetzeskraft erlangt.

Die CDU Senden stellte sehr deutlich heraus, dass sie bei der Installation von Windrädern großen Wert auf eine möglichst verträgliche Lösung unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften legt. Hierzu gibt es völlige Übereinstimmung mit der Gemeindeverwaltung. Dabei bestehe übrigens keinerlei Dissens zwischen allen Parteien und der Gemeindeverwaltung, so die Mitteilung der CDU weiter.

„Lieber noch etwas warten, dafür aber auf der sicheren Seite sein. Wir wollen keine Beschlüsse fassen, bei denen das Risiko besteht, dass sie von Gerichten wieder eingesammelt werden“, unterstrich Gebauer.

„Windkraft ja, aber mit Augenmaß unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Aspekte, den längerfristigen baulichen Erweiterungsmöglichkeiten für Senden, der Schonung der Natur und auch unter ästhetischen Gesichtspunkten bezüglich der Verspargelung“, fasste der Ortsvorsitzende Heinz Kratt als Versammlungsleiter die Position des CDU Ortsverbands zusammen.

Kratt bedankte sich bei allen Gästen für die zahlreichen äußerst sachlichen und engagierten Diskussionsbeiträge, die trotz der Emotionen, die bei dem Thema naturgemäß vorhanden sind, immer auf der Sachebene blieben und daher breiten Raum für Informationen boten, wie die Verlautbarung betont.

Zum Abschluss erläuterte CDU-Ratsmitglied Prof. Dr. Martin Lühder die derzeitigen Möglichkeiten und mittelfristigen Entwicklungen zur Mobilitätsverbesserung in Senden, unter anderem mit der projektierten neuen Express-Buslinie X 90.

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