Senden in Liste „Mayors for Peace“ aufgenommen
Bürgermeister setzt sich für Frieden ein

Senden -

Stellvertretend für die Gemeinde Senden ist Bürgermeister Sebastian Täger der weltweiten Organisation „Mayors for Peace“ beigetreten. Das Bündnis setzt sich für den Weltfrieden ein.

Mittwoch, 24.04.2019, 16:36 Uhr
Bürgermeister Sebastian Täger ist der Organisation „Mayors for Peace“ beigetreten.
Bürgermeister Sebastian Täger ist der Organisation „Mayors for Peace“ beigetreten. Foto: sff

Bürgermeister Sebastian Täger tritt stellvertretend für die Gemeinde Senden der Organisation „Mayors for Peace“ bei. Dieser Schritt zeige die Anerkennung des Bündnisses für seinen Einsatz zum Erhalt des Weltfriedens und der Abschaffung aller Atomwaffen, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde Senden.

Der Gemeinderat war dem Vorschlag der Gruppe „Agenda 21 Senden“ in seiner Sitzung Ende März gefolgt (WN berichteten) und stimmte für einen Beitritt zu der internationalen Organisation. Jetzt ist Senden offiziell Mitglied in der Liste der Bürgermeister, die sich für den Frieden einsetzen.

Die „Organisation Mayors for Peace“ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima ins Leben gerufen. Der Leitgedanke besteht darin, dass Bürgermeister für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger verantwortlich sind. Damit setzen sie sich über Aktionen und Kampagnen weltweit gegen die Verbreitung von Atomwaffen ein und machen sich für deren Abschaffung stark.

1991 wurden die „Mayors for Peace“ vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation registriert. Inzwischen gehören dem Netzwerk über 7500 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern an. In Deutschland sind 600 Mitglieder dem Bündnis beigetreten.

Am sogenannten Flaggentag, am 8 Juli (Montag), wird dann erstmals die Fahne der „Mayors for Peace“ auch am Sendener Rathaus gehisst. Mit solchen Aktionen wie den Flaggentagen möchte die Organisation immer wieder Aufmerksamkeit auf ihre Ziele lenken, heißt es in der Mitteilung.

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