„Anradeln“: 110 Aktiven in Senden on Tour
Blick hinter die Kulissen

Senden -

Auf gute Resonanz stieß die Einladung der Gemeinde Senden zum traditionellen Anradeln. 110 Teilnehmer unternahmen mit Bürgermeister Sebastian Täger eine Tour, bei der sie unter anderem einen Blick hinter die Kulissen von Burg Kakesbeck werfen konnten.

Montag, 06.05.2019, 16:25 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 17:30 Uhr
Bürgermeister Sebastian Täger begrüßte zum offiziellen Anradeln der Gemeinde Senden insgesamt 110 Teilnehmer vor dem Rathaus.
Bürgermeister Sebastian Täger begrüßte zum offiziellen Anradeln der Gemeinde Senden insgesamt 110 Teilnehmer vor dem Rathaus. Foto: Katrin Fröhlich

Der Ausklang wechselt jedes Jahr zwischen den Ortsteilen, und bei der 27. Auflage war jetzt Ottmarsbocholt an der Reihe. Alfons Hues ist der Vater der Idee, das offizielle Anradeln der Gemeinde dann in Haus Davert enden zu lassen. Bürgermeister Sebastian Täger war seinem Stellvertreter dankbar dafür, weil so ein Zeichen gelebter Inklusion gesetzt werde, was durch die Verknüpfung mit der von Senden und Bösensell ausgegangenen Sternfahrt des Inklusionsbeirates (WN berichteten) noch eindrucksvoller werde.

110 Personen aus Politik und Verwaltung, sozialen und kirchlichen Verbänden, Heimat- und Wandervereinen sowie den Beratungsstellen hatten sich am Samstagnachmittag mit ihren Fahrrädern am Rathaus eingefunden. 120 waren angemeldet gewesen. Einige hatten sich angesichts der wechselhaften Wetter dann aber anders entschieden.

Das Anradeln soll Ausdruck des Dankes des Bürgermeisters für das Engagement der Bürger sein, die dabei meistens die Gelegenheit bekommen, hinter die Kulissen sonst nicht zugänglicher Objekte zu schauen. In diesem Fall war das der Innenhof von Burg Kakesbeck. In der dortigen Kapelle fand die Gruppe auch Schutz vor einem Graupelgewitter. Vorher hatte man sich über den Baufortschritt bei der naturnahen Umgestaltung der Stever im Bereich des Bürgerparks informieren lassen, bevor abschließend die Fahrtrichtung nach Ottmarsbocholt wechselte, wo das Wohnheim für Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen das Ziel war. Zum Spätsommer sollen die Bewohner in den nebenan entstehenden Neubau ziehen.

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